Nachbarn Montag, 13 Juli 2020 von Redaktion

Hoyerswerdaer Kultureinrichtungen sparen 158 Tonnen CO2 durch Ökostrom

Hoyerswerdaer Kultureinrichtungen sparen 158 Tonnen CO2 durch Ökostrom

An den heißen Sommertagen können die frisch eingezogenen Pinguine im Zoo Hoyerswerda mit guten Gewissen ein kühles Bad im Schwimmbecken genießen. Das Wasser des Pinguinbeckens wird mit Ökostrom der Versorgungsbetriebe Hoyerswerda angenehm gekühlt. Nicht nur die Pinguine genießen ihren nachhaltigen Ökostrom, der gesamte Zoo sowie das benachbarte Schloss, die Brigitte-Reimann-Bibliothek, die Musikschule und die Volkshochschule Hoyerswerda setzen nun zu 100 % auf erneuerbare Energie und sparen so ca. 158t CO² pro Jahr.

Zum Großteil aus Wasserkraftwerken

Damit leistet die Trägerin dieser Einrichtungen, die ZooKultur Hoyerswerda, einen wertvollen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Der von den VBH bereitgestellte Ökostrom wird zu einem großen Teil aus Wasserkraftwerken erzeugt. Wasserkraft gehört zu den saubersten Energieformen, da sie natürlich vorkommt und dauerhaft verfügbar ist.

Investition in Ökoprojekte

Auch die VBH setzen auf nachhaltigen Klimaschutz und haben sich selbst verpflichtet, für jede verkaufte Kilowattstunde Ökostrom einen festen Beitrag in Ökoprojekte zu investieren. So wurden in den letzten Jahren in und um Hoyerswerda fast 40 Insektenhotels aufgestellt und fast 90 Bäume gepflanzt. Mit dem neuen Ahornbaum an der frisch eingeweihten Leopardenanlage kam vor wenigen Wochen ein weiterer Baum hinzu. Mit dieser Baumspende möchten die VBH über viele Jahre die Parkatmosphäre des Zoos bereichern und weiteres CO² binden.  

Foto: VBH-Geschäftsführer Wolf-Thomas Hendrich (rechts) und ZooKultur-Geschäftsführer Arthur Kusber (links) sorgen für ein gutes Anwachsen des gespendeten Ahornbaums

pm/red

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