Nachbarn Freitag, 06 September 2019 von Redaktion

Carla bezirzt ab jetzt Faultier Carlo im Zoo Hoyerswerda

Carla bezirzt ab jetzt Faultier Carlo im Zoo Hoyerswerda

Hoyerswerda, den 29. August 2019. Faultierdame Carla bezaubert ab jetzt den Zooliebling Carlo im Tropenhaus des Zoos Hoyerswerda. Die einjährige Zweifingerfaultierdame wurde im Affenzoo Apenheul geboren und hat am Montag die Niederlande Richtung Lausitzer Seenland verlassen. Am heutigen Donnerstag wurde sie ihrem zukünftigen Partner offiziell vorgestellt.

 

Vor knapp einem Jahr ist Faultier Carlo ins Tropenhaus des Zoos eingezogen und ist seit dem einer der beliebtesten Zoobewohner. „Da viele Zoos und Tierparks ein Faultierweibchen suchen, haben wir nicht damit gerechnet jetzt schon eine geeignete Partnerin für ihn zu bekommen “, freut sich Eugène Bruins, Zoologischer Leiter, über die Ankunft der jungen Faultierdame. Carla ist erst im vergangenen April geboren und war bis zur Geburt ihres jüngeren Geschwisterchens fester Teil der Faultierfamilie. Mit dem neuen Jungtier wurde Carla allerdings von ihrer Mutter Inga verstoßen. Da der Zoo Hoyerswerda schon länger nach einer Partnerin für Faultier Carlo suchte und Carla eine geeignet Kandidatin für eine künftige Zucht ist, teilte die Zuchtbuchkoordinatorin die junge Dame dem Zoo Hoyerswerda zu. Mit etwas über einem Jahr ist sie, wie der zweijährige Carlo, noch nicht Geschlechtsreif. Mit Nachwuchs kann der Zoo frühesten in zwei Jahren rechnen. In der Zeit können sich die Beiden ganz langsam an einander gewöhnen.

Die Zweifingerfaultierdame wird vom Apenheuler Affenzoo als etwas launisch beschrieben und mag als waschechtes Faultier keine schnellen Bewegungen. Allerdings ist sie nicht so verwöhnt wie Faultier Carlo, der sein Gemüse am liebsten gekocht verzehrt.

Faultiere stammen ursprünglich aus den tropischen Wäldern Südamerikas. Sie schlafen viel und bewegen sich sehr langsam. Carla, Carlo und ihre Artgenossen ernähren sich überwiegend pflanzlich und bevorzugen dabei Blätter sowie ab und zu auch Blüten und Früchte. Etwa einmal pro Woche verlassen Faultiere ihren Platz im Grünen, um am Boden ihr Geschäft zu erledigen.

 

pm/red

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