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Nachbarn Dienstag, 18 September 2018 von Redaktion

B156: Zwei Tote und vier Verletzte bei Unfall zwischen Boxberg und Weißwasser

B156: Zwei Tote und vier Verletzte bei Unfall zwischen Boxberg und Weißwasser

Am Dienstagnachmittag hat sich auf der B 156 zwischen dem Abzweig Boxberg und Weißwasser ein tragischer Verkehrsunfall ereignet. Auf gerader Strecke waren zwei Autos zusammengestoßen. Die beiden Fahrer überlebten die Kollision nicht, die übrigen vier Insassen wurden schwer verletzt.

Wie der Unfall geschah, ist noch nicht geklärt. Beide Pkw waren sich auf der gut ausgebauten Bundesstraße entgegengekommen und mit der jeweils linken Fahrzeugfront miteinander kollidiert. Bei Eintreffen der Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte konnte keiner der Unfallbeteiligten zur Sache befragt werden. Ihre medizinische Versorgung hatte Vorrang.

Beteiligt war ein silberner Kia Picanto mit Kamenzer Kennzeichen. Das Auto befuhr die Bundesstraße von Weißwasser in Richtung Kraftwerk Boxberg. Im Inneren saßen vier Personen. Der 75-jährige Fahrer wurde bei dem Zusammenstoß in dem nahezu vollständig zerstörten Chassis eingeklemmt. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Sein 29-jähriger Beifahrer, eine 28-jährige Insassin sowie die 72-jährige Ehefrau erlitten schwere Verletzungen. Sie kamen zur Versorgung in umliegende Krankenhäuser.

Bei dem anderen beteiligten Fahrzeug handelte es sich um einen schwarzen Audi A 4. Am Steuer der Limousine mit Bautzener Kennzeichen saß ein 66-jähriger Mann. Er verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus. Seine 72-jährige Ehefrau überlebte die Kollision schwer verletzt.

Die Besatzungen von vier Rettungswagen, drei Rettungshubschraubern und einem zusätzlichen Notarzt kümmerten sich um die medizinische Versorgung der Verletzten. Die Freiwilligen Wehren aus Kringelsdorf, Nochten, Bärwalde, Reichwalde, Boxberg, Klitten und Weißwasser sowie die Werkfeuerwehr des nahen Kraftwerks waren mit rund 50 Kameraden vor Ort im Einsatz. Sie retteten die Fahrzeuginsassen, bargen den Leichnam des vor Ort verstorbenen Fahrers und unterstützten bei der Bergung der Pkw.

Die Bundesstraße blieb zur Unfallaufnahme und Bergung bis in die Abendstunden voll gesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr um. Ein zusätzlicher Gutachter führte vor Ort seine Untersuchungen zur beweissicheren Dokumentation.

Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion hat die Ermittlungen zum Hergang der Kollision aufgenommen und sucht Zeugen. Die Bundesstraße war auf dem betroffenen Streckenabschnitt zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes rege befahren. Wahrscheinlich haben andere Verkehrsteilnehmer den Unfall gesehen oder können Angaben zur Fahrweise der beiden Autos machen. Auf diese Informationen sind die Ermittler nun dringend angewiesen, um den Sachverhalt aufklären zu können.

Sachdienliche Hinweise nimmt der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion unter der Rufnummer 03591 367-0 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

 

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