Nachbarn Montag, 05 März 2012 von Frank Gutschmidt

Trauern mit Leib und Seele

Trauern mit Leib und Seele

In seinem Buch "Trauern mit Leib und Seele" hat der pensionierte Pastor Dr. Klaus Onnasch neueste Erkenntnisse der Neurobiologie zu einer Orientierungshilfe in Zeiten der Trauer verarbeitet.
Das Buch ist das erste Trauerbegleitungsbuch, das die Erkenntnisse der aktuellen neurobiologischen Forschung nutzt, um den Ausnahmezustand von Körper und Psyche in dieser Situation allgemeinverständlich zu beschreiben. Aus dem Wissen über diese Vorgänge leiten die Autoren zahlreiche, in der Praxis bewährte
Umgangsmöglichkeiten ab.
Das Buch versteht sich als Orientierungshilfe für die schwere Zeit der Trauer: Die Trauer beim Verlust eines nahen Menschen drückt sich bei vielen in einem tiefgehenden leib-seelischen Schmerz aus. Trauernde verstehen sich in ihren widersprüchlichen Emotionen oft nicht mehr; gleichzeitig reagiert der Körper meist mit verschiedenen Symptomen und mit Schmerzen.
Das Buch überträgt die Erkenntnisse der Neurowissenschaften erstmals auf Trauerprozesse und vermittelt diese allgemeinverständlich.
Es vertritt einen ganzheitlichen Ansatz: Trauer betrifft Körper und Psyche. Die Autoren bringen ihre Erfahrungen aus mehr als 30 Jahren Trauerbegleitung ein: Sie geben Anregungen, den eigenen Weg durch die Trauer zu gehen.
Zielgruppe:

- Trauernde - Männer und Frauen
- Alle, die Trauernde begleiten
- Alle, denen in der beruflichen Praxis Trauernde begegnen: Ärztinnen und Ärzte, PsychotherapeutInnen, Seelsorger und Seelsorgerinnen.
Autor: Klaus Onnasch und Ursula Gast, Verlag: Klett-Cotta Stuttgart,
Erschienen 2011, ISBN: 978-3-608-86029-0, Seiten: 191, Preis: 17,95 EUR
Größe: 20,8 x 13,4 x 2 cm ,
Ein Interview mit dem Buchautor können Sie nachlesen auf: Das ist Rostock.de
Bild & Quelle: Klett-Cotta Verlag GmbH Stuttgart
Meinungen zum Buch:
»Das Buch überzeugt von der ersten bis zur letzten Seite durch seine profunde Grundlegung, die Praxisrelevanz, die gute Verständlichkeit und die klare Strukturierung. Unbedingt empfehlenswert.«
Oliver Wirthmann, Bestattungskultur, 12/2011

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