Nachbarn Dienstag, 05 April 2011 von Helmut Fleischhauer

„Kommilitone Kleist” – Viadrina eröffnet „Kleist-Semester“ mit Vernissage der Ausstellung „Kleists Frankfurt. Frankfurt (Oder) um 1800“

Heinrich von Kleist war nicht nur ein Sohn der Stadt Frankfurt (Oder). Er ist auch einer der prominentesten Studenten gewesen, die die alte Viadrina in den Jahren um 1800 hervorgebracht hat. Die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) widmet dem früheren Studiosus daher im „Kleist-Jahr 2011“ zwei Semester mit einem breiten Spektrum öffentlicher Veranstaltungen.
Die feierliche Eröffnung der „Kleist-Semester 2011/2012” findet am Dienstag, dem 12. April, 18.00 Uhr, im Gräfin-Dönhoff-Gebäude der Viadrina, Europaplatz 1, statt.
Universitätspräsident Dr. Gunter Pleuger, Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke, Dr. Wolfgang de Bruyn (Direktor des Kleist-Museums) und Prof. Dr. Reinhard Blänkner (Beauftragter der Viadrina für das „Kleist-Jahr“) laden alle Interessierten aus Stadt und Universität zu einem feierlichen Empfang mit anschließender Vernissage der Ausstellung „Kleists Frankfurt. Frankfurt (Oder) um 1800“. Die von Studierenden erarbeitete Ausstellung möchte Kleists Frankfurt und Kleists Viadrina wieder sichtbar werden lassen und zu einem musealen Stadtrundgang durch das Frankfurt um 1800 einladen.
Die Ausstellungseröffnung ist Auftakt eines breit gefächerten Veranstaltungsangebots im Rahmen der „Kleist-Semester 2011/2012”: Unter den Titeln „kleist SCHAUPLATZ”, „kleist THEATER”, „kleist KINO”, “kleist PERSPEKTIVEN”, „kleist FORSCHUNG” und „kleist HÖRSAAL” finden bis Sommer 2012 wissenschaftliche und kulturelle Veranstaltungen zum Thema Kleist statt. Die universitären Aktivitäten sind Bestandteil des Kleist-Jahres, das unter der Federführung des Kleist-Museums Frankfurt (Oder) und der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft Berlin steht. Initiatoren, Förderer und Ausrichter des Dichterjahres sind neben der Europa-Universität Viadrina die Stadt Frankfurt (Oder), die Länder Brandenburg und Berlin sowie die Kulturstiftung des Bundes und das Staatsministerium für Kultur und Medien.
Quelle: Europa-Universität Viadrina

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