Finsterwalde Dienstag, 20 August 2019 von Redaktion

Nasenbärennachwuchs im Finsterwalder Tierpark

Nasenbärennachwuchs im Finsterwalder Tierpark

Bereits am 19. Juni haben zwei kleine Nasenbären im Finsterwalder Tierpark das Licht der Welt erblickt. Tierparkleiter Torsten Heitmann: „Die Jungtiere sind in einer, eigens von unseren Tierpflegern eingerichteten, Wurfhöhle im Nasenbärenstall geboren. Dort wurden sie die ersten beiden Monate intensiv von ihrer Mutter betreut und gesäugt.“ Nasenbären sind kurz nach ihrer Geburt noch völlig hilflos und auf den Schutz des Muttertiers angewiesen, sodass das Pflegerteam erst nach vier Wochen einen genauen Blick auf die Jungtiere werfen konnte.

Auch das gelang nur, weil das Muttertier die Höhle gerade zur Nahrungsaufnahme verlassen hatte. Nasenbären werden mit einer gräulich- schwarzen Fellfarbe geboren, die sich erst nach ein paar Wochen zur gelblichen Färbung der Alttiere verändert. Bereits vorhanden sind aber die vielen dunklen Kringel und der charakteristische Schwanz. Seit wenigen Tagen verlässt der fidele Nachwuchs nun gemeinsam mit seiner Mutter die Wurfhöhle und erkundet neugierig und furchtlos sein Gehege. Auch ihren Vater, der seit der Geburt, die Zeit alleine im Außengehege verbringen musste, haben die beiden bereits kennengelernt. „Trächtige Nasenbären vertreiben ihre männlichen Partner kurz vor der Geburt und sondern sich von der Gruppe ab, um sich ganz den Jungtieren zu widmen. Auch nach der Zusammenführung mit dem Vatertier wacht sie noch streng über den Nachwuchs und hält andere Nasenbären auf Abstand“, erläutert Torsten Heitmann. Wer den Nachwuchs nun ebenfalls kennenlernen möchte, kann die beiden täglich von 9:00- 19:00 Uhr im Finsterwalder Tierpark besuchen.

Sie möchten Tierpate werden oder den Tierpark auf andere Weise unterstützen? Dann schreiben Sie an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder rufen Sie an, Tel.: 03531 8522. Weitere Informationen finden Sie auch auf finsterwalde.de.

Bild: Die Tierpflegerinnen Joana Klein (links) und Linda Koch (rechts) mit dem Nasenbären-Nachwuchs.

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