Mit einer desaströsen Vorstellung starteten die Reserve-Kegler des ESV Lok Elsterwerda in das neue Jahr und konnten somit das anhaltende Formtief nicht abwenden. Nun droht sogar der Abstieg, denn der Gastgeber ist auf den letzten Tabellenrang abgerutscht und wird sich in den kommenden Aufgaben deutlich steigern müssen. Hohenbocka mausert sich indes zur stärksten Auswärtsmannschaft der Verbandsliga und klettert auf Platz sechs.
Clemens Potratz landete gegen einen völlig neben sich stehenden ESV-Kapitän Mathias Born (786) bereits im ersten Durchgang mit starken 915 Kegeln die Tagesbestleistung und legte den Grundstein zum Erfolg für die Grün-Gelben. Auch sein Mitstreiter Philipp Mulka (873) wusste zu überzeugen und kaufte Ronny Felchner (822) frühzeitig den Schneid ab. Selbst als sich Hohenbocka im zweiten Spielabschnitt allenfalls mittelmäßig präsentierte, büßte Elsterwerda mit Paul Meyer (811) und Heiko Jach (838) weiteren Boden ein. Beide Teams trennten vor dem dritten Durchgang bereits 208 Kegel. Der Sieger stand bereits fest. Für die Elsterstädter machten Frank Kremiec (826) und Jürgen Lahn (760) das allenfalls kreisligataugliche Gesamtergebnis komplett.
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