Landkreis
Elsterwerda Mittwoch, 07 Mai 2008 von Helmut Fleischhauer

Sieben Preisträger bei der bundesweiten Mathematik­olympiade kommen aus Brandenburg - Niederlausitzer erringen Spitzenplätze

Bei der diesjährigen 47. bundesweiten Bundesrunde der Mathematikolympiade gehören sieben Schüler aus Brandenburg zu den Preisträgern. Bildungsminister Holger Rupprecht gratulierte heute den Preisträgern für ihre herausragenden Leistungen. „Mit viel Wissen, großem Fleiß, Konzentrations- und Kombinationsfähigkeit, Phantasie und mit ‘mathematischem Verständnis‘ waren die Jugendlichen auch in der letzten Phase der Mathematikolympiade im ‘Jahr der Mathematik‘ erfolgreich. Sie zeigen mit ihren hervorragenden Leistungen, dass Mathematik auch Spaß machen kann. Das brauchen wir, denn die Mathematik ist eine zentrale Schlüsselkompetenz für unsere moderne wissensbasierte Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft."
* Einen 1. Preis errang Martin Lüders (Jahrgangsstufe 12/13) vom Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus.
* Einen 2. Preis belegte Marcus Hanzig (Jahrgangsstufe 12/13), vom Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus.
* Auf den 3. Platz kamen Fabian Kaczmarczyck (Jahrgangsstufe 11) vom Friedrich-Wilhelm-Gymnasium Königs Wusterhausen (Landkreis Dahme-Spreewald) und Reinhard Stahn (Jahrgangsstufe 12/13) vom Elsterschlossgymnasium Elsterwerda (Landkreis Elbe-Elster).
* Eine Anerkennung erhielten Paul Kermas (Jahrgangsstufe 10) vom Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus, Alexander Wapenhans (Jahrgangsstufe 12/13) vom Einstein-Gymnasium Neuenhagen (Landkreis Märkisch-Oderland) und Julius Richter-Mendau (Jahrgangsstufe 11) vom Erwin-Strittmatter-Gymnasium Gransee (Landkreis Oberhavel)).
Die Mathematikolympiade im Land Brandenburg wird seit 18 Jahren vom Brandenburgischen Landesverein zur Förderung von mathematisch-naturwissenschaft­lich-technisch interessierten Schülerinnen und Schülern e.V. (BliS e.V.) in enger Kooperation mit dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport ausgerichtet.
„Der kontinuierlichen Förderung mathematischer Talente durch den Landesverein ist es zu verdanken, dass Brandenburg in den vergangenen Jahren stets zu den erfolgreichen Bundesländern bei der Bundesrunde gehörte", so Bildungsminister Rupprecht. „Mathematikolympiaden im Land Brandenburg haben eine lange Tradition und dienen vorrangig dem Entdecken und der Förderung von Begabungen auf mathematischem Gebiet. Deshalb gilt es, all denjenigen engagierten Lehrerinnen und Lehrern zu danken, die Schülerinnen und Schüler für diesen Höhepunkt der Mathematik-Olympiadebewegung so erfolgreich vorbereiten."
In diesem Jahr hatten insgesamt 4.500 brandenburgische Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 3 bis 13 an den Regionalrunden teilgenommen. Die besten 120 der Jahrgangsstufen 6 bis 13 hatten sich für die Landes-Mathematikolympiade in Blossin (Landkreis Dahme-Spreewald) vom 22. bis 24. Februar 2008 qualifiziert. Dort wurden die besten zwölf Nachwuchsmathematiker für die Bundesrunde vom 4. bis 7.5. 2008 in Dresden ausgewählt. An dem Bundesausscheid beteiligten sich 192 Schülerinnen und Schüler aus allen Bundesländern. Alle Brandenburger Teilnehmer an der Bundesrunde 2008 haben im nächsten Schuljahr die Möglichkeit, am Auswahlverfahren zur 50. Internationalen Mathematik-Olympiade 2009 teilzunehmen, die in Bremen durchgeführt wird.
Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Das könnte Sie auch interessieren