Lübben (Spreewald) Donnerstag, 02 Januar 2020 von Redaktion

Silvesternacht: Zerstörter Automat in Lübben weitere Einsätze

Silvesternacht: Zerstörter Automat in Lübben weitere Einsätze

Am frühen Dienstagabend wurde durch einen namentlich bekannten Zeugen beobachtet wie zwei männliche Tatverdächtige mittels pyrotechnischen Erzeugnissen einen Snack-, und Getränkeautomaten auf dem Bahnhof in Lübben „sprengten“. In der Folge wurden diverse Energy Drinks und Chipstüten entwendet. Die Tatverdächtigen konnten unerkannt flüchten. Da der Automateneigner nicht erreicht werden konnte, wurde der restliche Inhalt sichergestellt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald:

Gallun: Am Neujahrsmorgen wurde eine Sachbeschädigung an einem Briefkasten angezeigt. In der Silvesternacht steckten unbekannte Personen einen Böller in einen Briefkasten in Gallun. Durch die Wucht der Detonation des Pyrotechnischen Erzeugnisses wurde der Briefkasten komplett und ein Teil des Zaunes zerstört. Teile des Briefkastens wurde an die Fassade geschleudert und beschädigten diese ebenfalls. Es entstand ein Gesamtschaden von circa 500 Euro. Ermittlungen zu dieser Straftat wurden eingeleitet und an die Kriminalpolizei übergeben.

Lübben: Am Dienstagabend brannte ein Erzieher einer Kinder-, und Jugendeinrichtung in Lübben zusammen mit den Kindern ein Feuerwerk ab. Die Rückstände wurden anschließend unsachgemäß in einem Plastikmüllsack in einer Garage entsorgt, welcher sich kurze Zeit später entzündete. Das Feuer griff auf eingelagerte Gegenstände über, konnte jedoch durch die alarmierte Feuerwehr schnell gelöscht werden. Personen und Gebäude wurden nicht beschädigt. Es entstand ein Schaden von circa 5000 Euro. Die Ermittlungen übernimmt die Kriminalpolizei.

Rietzneuendorf-Staakow: In den frühen Mittwochmorgenstunden stellte eine Fahrzeugführerin Beschädigungen an ihrem geparkten PKW fest. Ein zunächst unbekannter Tatverdächtiger streifte den geparkten PKW beim Vorbeifahren und verließ anschließend unerlaubt den Unfallort. Nach ca. einer Stunde kehrte der Tatverdächtige selbstständig zum Unfallort zurück und konnte hier durch die eingesetzten Polizeibeamten namentlich bekannt gemacht werden. Ein Grund für die Fahrerflucht könnte der Alkoholisierungsgrad von 1,06 Promille gewesen sein. In der Folge wurde mit dem 23-jährigen Tatverdächtigen eine Blutprobenentnahme durchgeführt und der Führerschein beschlagnahmt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von circa 2000 Euro.

pm/red

Foto: privat

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