Landkreis
Dahme Spreewald Freitag, 30 Juli 2021 von Redaktion / Presseinfo

Reisebusunfall auf A13 bei Schönwald. Mehrere Verletzte

Reisebusunfall auf A13 bei Schönwald. Mehrere Verletzte

Auf der A13 bei Schönwald (Landkreis Dahme-Spreewald) ist heute Vormittag kurz vor 10 Uhr ein Reisebus verunglückt. Nach Angaben der Polizei sind 19 Personen verletzt worden, der Bus liegt auf der Seite. Bis zu sechs Rettungshubschrauber sind derzeit im Einsatz. 

Wie die Leitstelle Lausitz mitteilte, war der Reisebus mit 17 Personen und zwei Fahrern besetzt. Alle 19 Personen sollen verletzt sein, nach jetzigem Stand davon 9 schwerverletzt. Die Autobahn zwischen Staakow und Freiwalde war für die Rettungsmaßnahmen voll gesperrt, auch auf der Gegenfahrbahn hat sich mittlerweile ein Unfall ereignet. Gegen 12:45 Uhr konnte die Fahrbahn in Richtung Dresden wieder freigegeben werden. In Fahrtrichtung Berlin wird es für weitere Stunden zu Behinderungen des Verkehrs kommen. Neben der Polizei waren zahlreiche Rettungskräfte anliegender Landkreise und des Katastrophenschutzes vor Ort. Im Einsatz sind Rettungskräfte aus Rietzneuendorf, Golßen, Staakow, Steinkirchen, Teupitz, Bad Saarow, Senftenberg, Großräschen, Baruth, Königs Wusterhausen, Potsdam und Potsdam-Mittelmark sowie sechs Rettungshubschrauber (unter anderen Christoph 31, Christoph 33, Christoph 49 und Christoph Berlin. Gemeinsam mit Spezialisten der DEKRA werden die Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Ursache geführt. Diese Arbeiten dauern an.

Der Landkreis Dahme-Spreewald teilte am Nachmittag zudem mit:

Der Notruf ist um 9.48 Uhr in der Regionalleitstelle eingegangen. Die Einsatzkräfte und –mittel wurden auf Grundlage einer festgelegten Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) für einen Massenanfall von Verletzten alarmiert. Die ersten Einsatzkräfte waren kurz nach der Alarmierung vor Ort und informierten über die Lage.

Insgesamt waren 210 Einsatzkräfte mit 72 Einsatzfahrzeugen an der Einsatzstelle.

  • Feuerwehr des Landkreises           25 Fahrzeuge und 102 Einsatzkräfte
  • Rettungsdienst                           35 Fahrzeuge und 62 Einsatzkräfte
  • Katastrophenschutz                     12 Fahrzeuge und 46 Einsatzkräfte

Die Einsatzkräfte der Feuerwehren kamen entsprechend der AAO aus den umliegenden Feuerwehren. Die Rettungskräfte des Landkreises Dahme-Spreewald wurden durch weitere Rettungsmittel, wie Rettungstransportwagen und Notarzteinsatzfahrzeug entsprechend der Planungen aus den umliegenden Landkreisen Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming, Havelland, Oberspreewald-Lausitz, Oderspree und der Stadt Potsdam unterstützt.

Die sechs alarmierten Hubschrauber der Standorte Berlin (2), Senftenberg (2), Bad Saarow und Brandenburg (Havel) sind sehr schnell an der Einsatzstelle eingetroffen und haben die Versorgung der Verletzten übernommen.

Die Einheiten des Katastrophenschutzes des Landkreises wurden alarmiert. Dazu gehören die Schnelleinsatzeinheit Sanität mit den Komponenten Behandlungsplatz für 25 Verletzte, Transport und Betreuung, die Schnelleinsatzgruppe Führungsunterstützung für die Technische Einsatzleitung an der Einsatzstelle, die Schnelleinsatzgruppe Verpflegung und das Team der Notfallseelsorge.

Im Bus befanden sich insgesamt 19 Personen, davon zwei Fahrer und 17 Fahrgäste. Alle im Bus befindlichen Personen wurden in die umliegenden Kliniken zwischen Berlin und Cottbus transportiert. Die Schwerverletzten wurden mit Hubschraubern in die Schwerpunktkrankenhäuser geflogen. Die weiteren verletzten Personen wurden mit dem bodengebundenen Rettungsdienst in die umliegenden Kliniken gefahren.

Im Einzelnen waren es sieben Leichtverletzte, sechs Schwerverletzte und sechs Schwerstverletzte.

Die Polizeiinspektion Dahme-Spreewald, Sitz Königs Wusterhausen, hat den Einsatzabschnitt Ermittlungen eingerichtet und bemüht sich die Angehörigen der Betroffenen zu ermitteln und zu informieren. Die Angehörigen der Betroffenen haben auch die Möglichkeit, direkt bei der Polizeiinspektion Dahme-Spreewald, weitere Informationen einzuholen.

Dazu steht die Rufnummer 03375-2700 zur Verfügung.

Landrat Stephan Loge äußert sich tief betroffen zum schweren Busunglück. „Ich wünsche den Verletzten von Herzen eine baldige Genesung. Mögen die Insassen und Angehörigen für die nächsten Stunden und Tage die notwendige Kraft aufbringen, um das Erlebte zu begreifen. Ich danke ausdrücklich den 210 Einsatzkräften für ihre schnelle und professionelle Hilfe vor Ort.“

Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald

Bestensee: Am Glunzbusch kollidierten am Donnerstagnachmittag gegen 15:30 Uhr ein PKW VW und ein MERCEDES-Transporter. Der Fahrer des Sprinters fuhr sein Fahrzeug an den äußeren rechten Fahrbahnrand und stoppte, da ein problemloses Vorbeifahren sonst kaum möglich gewesen wäre. Dennoch streifte der 61-jährige Caddy-Fahrer das andere Fahrzeug. Bei der Verkehrsunfallaufnahme war der Grund für die Kollision, bei der ein Schaden von rund 2.000 Euro bilanziert werden musste, schnell klar, denn ein Atemalkoholtest ergab bei ihm 2,46 Promille. Nach der beweissichernden Blutprobe wurde der Führerschein sichergestellt.

Brusendorf: Gleich drei Fahrzeuge waren am Donnerstagnachmittag an einem Auffahrunfall bei Brusendorf beteiligt. Gegen 15:30 Uhr stießen ein PKW CHEVROLET, ein CITROEN und ein RENAULT zusammen. Zwei Leichtverletzte aus dem Verursacherfahrzeug lehnten eine Behandlung ab. Eine weitere verletzte Autofahrerin musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Gesamtschaden wurde auf rund 17.000 Euro geschätzt. Zwei nicht mehr fahrbereite Fahrzeuge waren Fälle für Abschleppdienste.

Radensdorf: Mit einem Schaden in Höhe von rund 7.500 Euro endete eine Kollision bei einem Auffahrunfall am Donnerstagnachmittag. Ein VW-Caddy und ein PKW mit Anhänger waren gegen 16:15 Uhr bei Radensdorf zusammengestoßen. Der nicht mehr fahrtüchtige VW wurde abgeschleppt.

Wüstermarke: Kurz vor Mitternacht verendete ein Dachs am Donnerstag nach einer Kollision mit einem PKW VW bei Wüstermarke. Das Auto blieb mit einem Schaden von rund 2.000 Euro fahrtüchtig.

Lieberose: Am Dienstag, 03.08.2021, 09.00 bis 13.00 Uhr werden durch die Mitarbeiter des Sachgebietes Prävention der Polizeiinspektion Dahme Spreewald auf dem Markplatz der Stadt Lieberose kostenlose Fahrradgravuren durchgeführt. Gleichzeitig können Fahrräder durch das ADAC Prüfmobil auf die Verkehrssicherheit hin überprüft werden.

Die Codierung, bestehend aus einer personengebundenen Buchstaben- und Zahlenkombination, wird direkt in den Rahmen des Fahrrads geprägt. Sie findet Anwendung an allen Fahrrädern, die nicht aus Carbon oder Bambus gefertigt sind. Um Ihr Fahrrad bei uns per Prägetechnik codieren zu lassen, benötigen Sie vor Ort Ihren Personalausweis und einen Eigentumsnachweis. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren benötigen eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten. Mit der Codierung am Fahrrad lohnt sich der Diebstahl nicht mehr. Ist ein gestohlenes Fahrrad nämlich codiert, kann der Dieb das Rad nicht einfach so auf einem Flohmarkt oder online verkaufen. Mit der Fahrradcodierung versieht man daher sein Fahrrad zusätzlich zum Fahrradschloss präventiv mit einem Diebstahlschutz.

Schönefeld, LK OSL, Calau: In der Nacht zum Donnerstag stahlen Unbekannte einen PKW TOYOTA im Seeweg in Schönefeld. Beamte der Autobahnpolizei stellten den Auris im Tagesverlauf auf der BAB 13 in Fahrtrichtung Dresden fahrend fest. Das Auto wurde letztlich auf einem Parkplatz in der Straße Am Bahnhof in Calau verlassen aufgefunden. In unmittelbarer Nähe entdeckten die Polizisten den Hehler. Der 45 Jahre alte Pole wurde vorläufig festgenommen und in das Gewahrsam nach Cottbus gebracht. An dem Fahrzeug waren gefälschte Kennzeichen aus dem Zulassungsbereich Spree-Neiße angebracht. Kennzeichen und PKW wurden zur Beweis- und Eigentumssicherung sichergestellt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachtes des Diebstahls, der Hehlerei und der Urkundenfälschung.

Lübben: In der Poststraße kollidierte ein PKW AUDI am Freitagvormittag gegen 09:00 Uhr mit der Wand eines Gebäudes. Zwei Fahrzeuginsassinnen wurden leicht verletzt und mussten zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Gesamtschaden musste mit rund 7.000 Euro beziffert werden.

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Fotos: Blaulichtreport Lausitz

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