Landkreis Inzidenz
Dahme Spreewald Mittwoch, 17 März 2021 von Redaktion / Presseinfo

Sattelzug bei Schönefeld auf Motorradfahrer aufgefahren. Fahrer schwer verletzt

Sattelzug bei Schönefeld auf Motorradfahrer aufgefahren. Fahrer schwer verletzt

Auf der A10 bei Schönefeld wurde gestern ein Motorradfahrer schwer verletzt und per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Laut Angaben der Polizei fuhr ein LKW-Sattelzug auf den Motorradfahrer auf. Die A 10 in Fahrtrichtung West musste daraufhin zeitweilig voll gesperrt werden. 

Die Polizei teilte weiter dazu mit: 

A10 bei Schönefeld: Zwischen der Anschlussstelle Königs Wusterhausen und dem Schönefelder Kreuz ereignete sich am Dienstag kurz vor 16:00 Uhr ein Verkehrsunfall, bei dem ein LKW-Sattelzug auf einen Motorradfahrer aufgefahren war. Der 55-Jährige BMW-Fahrer hatte dabei schwerste Verletzungen erlitten, die eine Verlegung per Hubschrauber in eine stationäre Krankenhausbehandlung erforderten. Zur Ermittlung des genauen Unfallherganges wurde ein Gutachter der DEKRA angefordert und das Motorrad zur Beweissicherung sichergestellt. Eine vorläufige Bilanz der Sachschäden wurde mit etwa 10.000 Euro angegeben. Die A 10 in Fahrtrichtung West musste zeitweilig voll gesperrt werden, so dass es bis etwa 18:30 Uhr zu Verkehrsbehinderungen und einem Stau kam.

Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald: 

Waltersdorf:Gleich drei PKW waren am Dienstagnachmittag in Waltersdorf in einen Vorfahrtunfall verwickelt. Gegen 16:40 Uhr stießen im Bereich der Königs Wusterhausener Straße ein OPEL, ein RENAULT und ein VOLVO zusammen. Es wurde niemand verletzt. Mit einem Gesamtschaden von rund 12.000 Euro mussten die nicht mehr fahrtüchtigen Autos abgeschleppt werden. 

Großziethen: Kurz nach Mitternacht kontrollierten Polizeibeamte am Mittwoch in der Karl-Marx-Straße einen Autofahrer. Der 37-Jährige war mit einem PKW SMART unterwegs, obwohl er mit 1,74 Promille alkoholisiert war. Nach der beweissichernden Blutprobe wurden Führerschein und Fahrzeugschlüssel beschlagnahmt. Wegen der Verkehrsstraftat ermittelt nun die Kriminalpolizei.

Luckau: Der Polizei wurde am frühen Dienstagnachmittag ein Verkehrsunfall gemeldet, der sich auf einem Parkplatz der Bahnhofstraße ereignet hatte. Beim Rangieren war ein MERCEDES-LKW gegen einen VW-Kleinwagen gestoßen, was geschätzte 2.500 Euro Sachschaden zur Folge hatte. Verletzt wurde dabei niemand.

A10 bei Schönefeld: Rettungskräfte, Polizei und ein Rettungshubschrauber wurden am Dienstag kurz vor 13:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall gerufen, der sich zwischen dem Schönefelder Kreuz und dem Rasthof Fichtenplan ereignet hatte. Ersten Ermittlungen zufolge war die Unaufmerksamkeit des Fahrers die Ursache für einen Auffahrunfall, bei dem ein MERCEDES-Kleinbus auf einen Schilderwagen der Autobahnmeisterei prallte. Sowohl der 28-jährige Sprinterfahrer als auch die acht Fahrgäste erlitten dabei Verletzungen, die in umliegenden Krankenhäusern medizinisch zu versorgen waren. Bei drei Personen erwiesen sich die Verletzungen als so schwer, dass eine stationäre Aufnahme erforderlich war. Der Kleinbus wurde zur Beweissicherung sichergestellt und war bei einer vorläufigen Schadensbilanz von rund 15.000 Euro nicht mehr fahrtüchtig. Die Sperrung des Berliner Ringes in Fahrtrichtung Magdeburg zur Absicherung des Rettungseinsatzes sorgte bis 15:30 Uhr für einen Stau, der sich zeitweilig bis zur Anschlussstelle Niederlehme erstreckte.

Zernsdorf: Eine Unaufmerksamkeit beim Abbiegen in der Straße An der Bahn war am Dienstag die Ursache eines Verkehrsunfalls, über den die Polizei kurz nach 15:00 Uhr informiert wurde. Ein PKW VW war mit einer Fußgängerin zusammengestoßen. Die 78-Jährige hatte dabei schwere Verletzungen davongetragen, die einer stationären medizinischen Versorgung bedurften.

A13 bei Ragow: Ein Auffahrunfall auf der A 13 in Höhe der Anschlussstelle Ragow, bei dem ein PKW VW auf einen VOLVO-Sattelzug geprallt war, wurde der Polizei am Dienstag um 16:00 Uhr gemeldet. Verletzt wurde dabei offenbar niemand und trotz eines Gesamtsachschadens von rund 3.000 Euro blieben beide Fahrzeuge betriebsbereit.

Lübben, Königs Wusterhausen: Polizeibeamte stoppten am Dienstag innerhalb weniger Minuten zwei Autofahrer in Lübben, die offenbar berauscht unterwegs gewesen waren. Um 16:15 Uhr war es in der Wettiner Straße eine 22-jährige MAZDA-Fahrerin, die nicht im Besitz eines Führerscheins war und bei der der Drogenvortest positiv auf Cannabis anschlug. Gegen 16:30 Uhr wurde in der Parkstraße ein PKW HYUNDAI kontrolliert, dessen 22-jähriger Fahrer einem Vortest zufolge ebenfalls unter Cannabis-Einfluss stand. Annähernd eine Stunde später war es in Königs Wusterhausen ein PKW MERCEDES, der in der Potsdamer Straße gestoppt wurde. Der 21-jährige Fahrer wies bei einem Drogenvortest positive Reaktionen auf Kokain aus. In allen drei Fällen wurden zur Beweissicherung Blutproben veranlasst, die entsprechenden Verfahren eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt.

Eichwalde: Rund 7.000 Euro Sachschaden waren am Dienstag gegen 17:30 Uhr das Resultat eines Verkehrsunfalls in der Straße Am Graben. Bei der Kollision eines MERCEDES-Kleinbusses mit einem CITROEN-Transporter blieben die Insassen unverletzt und beide Autos trotz der Beschädigungen fahrbereit.

A13 bei Teupitz: Ein Verkehrsunfall zwischen den Ausfahrten Teupitz und Baruth in Fahrtrichtung Dresden wurde der Polizei am Dienstag gegen 21:45 Uhr gemeldet. Ein IVECO-Kleintransporter war gegen die Mittelschutzplanke geprallt und hatte dort sechs Felder der Sicherheitseinrichtung beschädigt. Die Fahrerin versuchte danach, auf der Felge weiterzufahren, kam aber letztlich auf dem Standstreifen zum Stillstand. Der Versuch, sich der Unfallaufnahme mit einem hinzugerufenen Taxi zu entziehen, scheiterte offenbar. Die 35-Jährige gab an, infolge von Übermüdung einem so genannten „Sekundenschlaf“ zum Opfer gefallen zu sein. Ein Atemalkoholtest brachte Klarheit zur Unfallursache. Mit 1,31 Promille lag der Messwert deutlich im Bereich einer Verkehrsstraftat. Zur Sicherung gerichtsfester Beweise wurde die Blutprobe im Krankenhaus veranlasst. Der Führerschein der Frau wurde sichergestellt. Zur Höhe der Sachschäden liegen bislang keine abschließenden Informationen vor, aber das Fahrzeug wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. Kurz vor Mitternacht konnte die zeitweilige Sperrung einer Fahrspur zur Absicherung der Unfallstelle wieder aufgehoben werden.

Schulzendorf: Am Mittwochvormittag wurde der Polizei ein Autodiebstahl angezeigt. In der vergangenen Nacht war ein PKW AUDI vor einem Wohnhaus in der Paarmannstraße entwendet worden. Die umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten bislang noch nicht zum Wiederauffinden des schwarzen A8.

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