Dahme Spreewald Dienstag, 07 Juli 2020 von Redaktion

"Aus Langeweile" Jugendliche zünden Mülltonnen in Königs Wusterhausen an

"Aus Langeweile" Jugendliche zünden Mülltonnen in Königs Wusterhausen an

Feuerwehr und Polizei wurden am Dienstagmorgen gegen 01:45 Uhr in Königs Wusterhausen (Landkreis Dahme-Spreewald) alarmiert, da ein Brandausbruch nahe dem Oberstufenzentrum in der Max-Werner-Straße gemeldet worden war. In einer Entfernung von etwa 100 Metern standen zwei Müllbehälter in Flammen und konnten gelöscht werden, bevor es zu weiteren Gefährdungen kam. Der verursachte Schaden wurde mit rund 1.000 Euro angegeben. Im Zuge der umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen und Ermittlungen wurden in der Nähe der beiden Brandorte zwei Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren als dringend tatverdächtig gestellt. Die beiden hinreichend polizeibekannten Mädchen ließen sich zu dem Vorwurf ein und gaben Langeweile als Motiv für die Brandstiftung an. Weitere Ermittlungen führt nun die Kriminalpolizei.

Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald

Mittenwalde-Schenkendorf: Die Polizei wurde am Montag zur Mittagszeit auf ein Gewerbegrundstück im Zeppelinring gerufen, da dort ein Streit derart eskaliert war, dass Zeugen Schüsse gemeldet hatten. Ein 51-jähriger Libanese war von einem 47-jährigen Landsmann mit einer Schreckschusspistole angegriffen und verletzt worden. Bei der Abwehr der Waffe wurde der Angreifer ebenfalls verletzt, so dass beide zur medizinischen Versorgung in Krankenhäuser gebracht werden mussten. Die Waffe wurde sichergestellt, während gleichzeitig Kriminaltechniker des Tatortdienstes Spuren sicherten. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei zu den Hintergründen der Tat dauern bis zur Stunde an.

Schönefeld: Kurz vor 13:00 Uhr wurde die Polizei am Montag zu einem Verkehrsunfall in die Straße Am Seegraben gerufen, da dort ein PKW FORD beim Vorbeifahren einen geparkten TOYOTA-Kleinwagen gestreift hatte. Bei rund 3.000 Euro Sachschaden blieben beide Autos fahrbereit, verletzt wurde niemand.

A10 bei Königs Wusterhausen: Unangepasste Geschwindigkeit und die Missachtung des notwendigen Sicherheitsabstandes führten am Montag kurz vor 14:00 Uhr zu einem Auffahrunfall auf dem Berliner Ring. Auf Höhe der Anschlussstelle Königs Wusterhausen waren zwei LKW-Sattelzüge zusammengestoßen, was rund 2.000 Euro Sachschaden zur Folge hatte. Die Trucks blieben fahrtüchtig und deren Fahrer unverletzt.

Eichwalde, Schönefeld: Zwei Vorfahrtunfälle innerhalb einer halben Stunde wurden der Polizei am späten Montagnachmittag gemeldet. Um 17:00 Uhr war es in Eichwalde an der Ecke der Friesen- zur Heinrich-Heine-Straße zum Zusammenstoß eines VW-Kleinwagens mit einem PKW TOYOTA gekommen, der mit etwa 1.000 Euro Sachschaden glimpflich ausging. Auf der Bundesstraße 96a in Schönefeld fiel gegen 17:30 Uhr die Kollision eines PKW VW mit einem MERCEDES-Transporter kostspieliger aus. Hier lag der Gesamtschaden bei mindestens 3.000 Euro und der Sprinter war anschließend ein Fall für den Abschleppdienst. Verletzt wurde bei beiden Unfällen niemand.

Jessern-Schwielochsee: Rettungskräfte und Polizei wurden am Montag gegen 17:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall gerufen, der sich Am Babenberg ereignet hatte. Ein 12-jähriger Junge war mit einem fahrenden PKW SMART zusammengestoßen und hatte dabei Verletzungen davongetragen, die eine medizinische Versorgung im Krankenhaus erforderten. Der genaue Unfallhergang ist nun Gegenstand kriminalpolizeilicher Ermittlungen.

Leibsch-Unterspreewald: Der Polizei wurde am Montagabend ein Wohnungseinbruch angezeigt, der im Tagesverlauf in der Hauptstraße verübt worden war. Nach dem gewaltsamen Eindringen hatten es Diebe offenbar auf Bargeld abgesehen, so dass ein Schaden von einigen tausend Euro zu beklagen war. Im Rahmen der ersten Ermittlungen wurden noch in der Nacht Kriminaltechniker des Tatortdienstes zur Spurensicherung eingesetzt.

A13 bei Duben und Bestensee: Am Dienstagmorgen wurde der Polizei ein Verkehrsunfall mit Fahrerflucht gemeldet, der sich auf dem Rastplatz Rüblingsheide ereignet hatte. Ein zunächst unbekannter SUV hatte kurz vor 06:00 Uhr einen RENAULT-LKW gerammt und der Fahrer hatte den Unfall nicht aufnehmen lassen. Am gerammten LKW wurde der Sachschaden auf rund 5.000 Euro geschätzt. Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen nach dem flüchtigen Verursacher führten wenig später zur Feststellung seines Autos auf dem Rastplatz „Am Kahlberg“. Der Atemalkoholtest bei dem 45-jährigen Fahrer lag einem mit Messwert von 1,97 Promille deutlich im Bereich einer Verkehrsstraftat. Zur Sicherung gerichtsfester Beweise wurde die Blutprobe im Krankenhaus veranlasst, der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt.

Polizei- und Feuerwehrmeldungen der Region

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