Dahme Spreewald Dienstag, 02 Juni 2020 von Redaktion / Presseinfo

Zeugen nach Tiefgaragenbrand in Schönefeld gesucht

Zeugen nach Tiefgaragenbrand in Schönefeld gesucht

Nach dem Brand in einer Tiefgarage in Schönefeld am 23. Mai 2020 sucht die Polizei jetzt nach Zeugen und Hinweisen. Bei dem Brand in der Angerstraße mussten Anwohner evakuiert werden, 18 Autos wurden beschädigt und ein Feuerwehrmann erlitt beim Löscheinsatz eine Rauchgasvergiftung.

In diesem Zusammenhang fragt die Polizei:

Wer kann Hinweise zu ungewöhnlichen Personen- oder Fahrzeugbewegungen im Umfeld der Tiefgarage Angerstraße oder sachdienliche Hinweise zu diesem Brand geben? Mit Ihren Hinweisen wenden Sie sich bitte an die Polizeiinspektion Flughafen in Schönefeld unter der Nummer 030/634800 oder nutzen Sie unter www.polizei.brandenburg.de/onlineservice/hinweis-geben das Internet.

Ausgangsmeldung vom 23.05.2020

In der Angerstraße wurde in der Nacht zum Sonnabend gegen 01:30 Uhr Qualm durch Anwohner festgestellt und die Feuerwehr sowie die Polizei verständigt. Der Qualm der aus einer Tiefgarage eines Mehrfamilienhauskomplexes von sechs Häusern kam, machte eine Evakuierung der Bewohner von fünf Gebäuden erforderlich. 41 der Bewohner kamen in einem nahegelegenen Hotel unter. Nach der Brandbekämpfung in den Morgenstunden konnten alle in ihre Wohnungen zurück. In der Tiefgarage waren zwei PKW und ein Krad abgebrannt. Bei den Löscharbeiten erlitt ein Feuerwehrmann eine Rauchgasvergiftung und musste zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Zur Ermittlung der Brandursache haben Kriminaltechniker vor Ort die Arbeit aufgenommen. Die Höhe des eingetretenen Sachschadens ist noch nicht beziffert.

Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Dahme-Spreewald

Halbe: Feuerwehr und Polizei wurden am Montag gegen 15:15 Uhr zu einem Brandausbruch in der Nähe der Försterei gerufen. Auf einer Fläche von etwa 1.000 Quadratmetern stand Waldboden in Brand und konnte innerhalb einer Stunde gelöscht werden. Ersten Ermittlungen zufolge ist als Brandursache eine Selbstentzündung von Weltkriegsmunition wahrscheinlich.

A 13 bei Groß Köris: Kurz nach 18:00 Uhr wurde die Polizei am Montag zu einem Auffahrunfall gerufen, an dem vier Fahrzeuge beteiligt waren. Zwischen Groß Köris und Bestensee war ein PKW FORD mit solcher Wucht auf einen AUDI geprallt, dass dieser auf zwei weitere PKW geschoben wurde. Bei einem Gesamt-Sachschaden von mindestens 12.000 Euro blieben alle Autos fahrbereit, verletzt wurde niemand. Die zur Absicherung der Unfallstelle erforderliche Sperrung der Autobahn in Richtung Berlin sorgte bis etwa 20:00 Uhr für Verkehrsbehinderungen und einen Stau.

Groß Köris: Vor einer Kindertagesstätte in der Dorfstraße ereignete sich am Dienstag kurz nach 06:00 Uhr ein Auffahrunfall, bei dem ein MERCEDES-LKW auf einen OPEL-Kleinbus geprallt war. Bei insgesamt etwa 3.000 Euro Sachschaden blieben beide Fahrzeuge betriebsbereit, verletzt wurde niemand.

Wildau: Beamte der Wasserschutzpolizei stoppten am Montag auf dem Sellenzugsee einen Sportbootführer, der offensichtlich berauscht unterwegs gewesen war. Mit einem Atemalkoholwert von 1,57 Promille lag der 51-jährige Mann bereits im Bereich einer Verkehrsstraftat. Zur Sicherung gerichtsfester Beweise wurde die Blutprobe im Krankenhaus veranlasst.

Schönefeld: Auf der Theodor-Fontane-Allee kontrollierten Polizeibeamte am Montagabend einen PKW AUDI und dessen Fahrer. Ein Drogenvortest bei dem 35-Jährigen schlug gegen 22:30 Uhr positiv auf Kokain an, was eine beweissichernde Blutprobe nach sich zog. Die entsprechenden Verfahren wurden eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt.

Zeesen: Kurz nach 01:00 Uhr wurden am Dienstagmorgen Feuerwehr und Polizei alarmiert, da ein Brandausbruch in der Spreewaldstraße gemeldet worden war. An der Ecke zur Straße Am Bahndamm stand ein Plastik-Müllbehälter in Flammen und konnte umgehend gelöscht werden, ohne dass es zu weiteren Gefährdungen kam. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizei übernommen.

Motzen: Für das Personal der Klinik in der Fontanestraße begann der Dienstagmorgen mit einem Feueralarm. Gegen 03:45 Uhr hatte die Rauchmeldeanlage in einem der Gebäude ausgelöst und einen Einsatz von Feuerwehr und Polizei verursacht. Nach wenigen Minuten konnte Entwarnung gegeben werden. Offenbar hatte es sich um eine technische Fehlfunktion der Sicherheitseinrichtung gehandelt.

Bestensee: Auf der Straße Unter den Eichen ereignete sich am Dienstag ein Verkehrsunfall, über den die Polizei kurz nach 07:00 Uhr informiert wurde. Ein PKW OPEL war auf einen LAMBORGHINI aufgefahren, was rund 5.000 Euro Sachschaden zur Folge hatte. Verletzt wurde niemand und beide Autos blieben fahrbereit. Da aber ein Atemalkoholtest bei dem Verursacher mit einem Messwert von 0,74 Promille anschlug, wurde zur Beweissicherung im Ermittlungsverfahren eine Blutprobe im Krankenhaus veranlasst.

A 13 bei Bestensee: Der Polizei wurde am Dienstagmorgen angezeigt, dass Diebe in der Zeit des Pfingstwochenendes ihr Unwesen auf der Baustelle am Rastplatz Kahlberg getrieben hatten. Eine 250 kg schwere Rüttelplatte war entwendet worden, so dass dem Unternehmen ein Schaden von rund 3.000 Euro entstand. Inzwischen hat die Kriminalpolizei weitere Ermittlungen dazu übernommen.

Red/Presseinfo

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