Dahme Spreewald Mittwoch, 29 Mai 2019 von Redaktion

Duben: BMW überschlägt sich nach Kollision mit Sattelzügen. Zwei Schwerverletzte

Duben: BMW überschlägt sich nach Kollision mit Sattelzügen. Zwei Schwerverletzte

Rettungskräfte, Feuerwehren und Polizei wurden am Dienstagabend gegen 23:30 Uhr alarmiert, da sich auf der A13 nahe der Anschlussstelle Duben in Fahrtrichtung Dresden ein schwerer Verkehrsunfall ereignet hatte. Beim Überholen eines LKW-Sattelzuges war ein PKW BMW gegen den Auflieger gestoßen, gegen die Mittelschutzplanke geprallt und in der Folge mit der Zugmaschine eines weiteren Sattelzuges kollidiert. Der PKW kam von der Straße ab und überschlug sich. Die beiden Insassen wurden durch Ersthelfer aus dem umgestürzten Auto befreit. Die 21-jährige Fahrerin und eine 18-jährige Mitreisende erlitten bei dem Unfall schwere Verletzungen, die eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus erforderten. Bei einer vorläufigen Schadensbilanz von etwa 30.000 Euro wurde der PKW vom Abschleppdienst geborgen. Die zeitweilige Vollsperrung der Autobahn zur Absicherung des Rettungseinsatzes und der Fahrzeugbergung wurde kurz nach 04:00 Uhr am Mittwochmorgen wieder aufgehoben.

Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald:

Märkische Heide: Der Fahrer eines MERCEDES-LKW rief am Mittwochmorgen die Polizei auf die Bundesstraße 87, da ihm kurz vor 05:30 Uhr ein Reh zwischen Leibchel und Schuhlen ins Auto gelaufen war. Während das Tier verendete, blieb der Fahrer unverletzt, musste aber den LKW bei mindestens 1.000 Euro Sachschaden abschleppen lassen.

Schönefeld: Nach einem Fehler beim Spurwechsel kollidierten am Dienstag gegen 14:00 Uhr ein PKW VW und ein AUDI in der Mittelstraße/Ecke Waltersdorfer Chaussee. Für beide Fahrzeuge ging es mit einem Blechschaden in Höhe von rund 3.000 Euro weiter.                 

A10 bei Schönefeld: Auf dem südlichen Berliner Ring war es am Dienstagabend zu einem Verkehrsunfall zwischen Rangsdorf und dem Schönefelder Kreuz gekommen. Wie der Polizei kurz nach 18:30 Uhr gemeldet wurde, war ein BMW MINI nach einer Unaufmerksamkeit des Fahrers gegen die Mitttelschutzplanke geprallt. Der Mann blieb unverletzt und der Kleinwagen bei einem geschätzten Sachschaden von etwa 3.000 Euro fahrbereit.

Mittenwalde: Im Bereich der Anschlussstelle Ragow war es am Dienstagmittag zu einem Verkehrsunfall gekommen, der für eine Sperrung der Landstraße nach Königs Wusterhausen sorgte. Nach der Missachtung der Vorfahrt waren ein PKW TOYOTA und ein AUDI zusammengestoßen. Der Fahrer des gerammten Coupés erlitt dabei leichte Verletzungen, die er bei Bedarf einem Arzt vorstellen wird. Bei einem Gesamtschaden von etwa 11.000 Euro mussten beide Fahrzeuge abgeschleppt werden.

Mittenwalde: Polizeibeamte stoppten am Dienstagmittag einen VW-Transporter in Töpchin, dessen Fahrer augenscheinlich unter erheblichem Alkoholeinfluss unterwegs gewesen war. Der Atemalkoholtest lag bei dem 38-Jährigen mit einem Messwert von 2,20 Promille deutlich im Bereich einer Verkehrsstraftat. Zur Sicherung gerichtsfester Beweise wurde die Blutprobe veranlasst, der Führerschein wurde beschlagnahmt.

Wildau: Rund 2.500 Euro Sachschaden waren am Dienstag das Resultat eines Verkehrsunfalls am A-10-Center, über den die Polizei am frühen Nachmittag informiert wurde. Beim Rangieren auf einem Parkplatz hatte ein MERCEDES-Transporter einen PKW MAZDA gerammt. Personen kamen dabei nicht zu Schaden und beide Autos blieben fahrbereit.

A13 bei Teupitz: Kurz nach 14:00 Uhr wurde die Polizei am Dienstag zu einem Verkehrsunfall gerufen, der sich zwischen Teupitz und Baruth in Fahrtrichtung Dresden ereignet hatte. Beim Spurwechsel war ein PKW AUDI gegen das Heck eines MERCEDES-LKW gestoßen, was rund 15.000 Euro Sachschaden zur Folge hatte. Verletzt wurde dabei niemand, aber während der Unfallaufnahme wurde die Ursache klar. Der AUDI-Fahrer räumte eine massive Übermüdung ein, die zu einem so genannten „Sekundenschlaf“ geführt hatte. Der PKW war anschließend ein Fall für den Abschleppdienst. Kurz vor 15:00 Uhr konnte die zeitweilige Sperrung der Autobahn zur Absicherung der Unfallstelle wieder aufgehoben werden.

A13 bei Freiwalde: Der Polizei wurde am Dienstag gegen 23:00 Uhr ein Verkehrsunfall angezeigt, der sich zwischen Freiwalde und Staakow ereignet hatte. Ein PKW BMW war mit einem polnischen RENAULT-Transporter zusammengestoßen, als dieser unvermittelt auf die linke Fahrspur wechselte. Der BMW prallte in die Schutzplanke, von der sechs Felder beschädigt wurden. Der Fahrer des Firmentransporters setzte seine Tour fort, ohne den Unfall aufnehmen zu lassen, was Ermittlungen wegen der Unfallflucht nach sich zog. Eine vorläufige Bilanz der Sachschäden am nicht mehr fahrbereiten PKW und der Schutzeinrichtung wurde mit etwa 22.000 Euro angegeben. Weitere Ermittlungen führt nun die Kriminalpolizei in Zusammenarbeit mit dem deutsch-polnischen Zentrum der Polizei- und Zollbehörden in Swiecko.

Zeesen: Eine Unaufmerksamkeit beim Ausfahren von einem Grundstück Im Gewerbepark war am Mittwoch kurz vor 08:00 Uhr die Ursache für eine Kollision zwischen einem PKW FORD und einem MERCEDES-LKW. Verletzt wurde dabei niemand und trotz eines Sachschadens von etwa 3.500 Euro blieben beide Fahrzeuge betriebsbereit.

Luckau: Am Dienstagabend riefen Rettungskräfte um 20:30 Uhr die Polizei zur Calauer Straße, da dort eine Auseinandersetzung zweier Männer offenbar erheblich eskaliert war. Bei der gegenseitigen Körperverletzung trugen die Männer im Alter von 28 und 37 Jahren Verletzungen davon, die in beiden Fällen eine medizinische Versorgung im Krankenhaus erforderten. Inzwischen hat die Kriminalpolizei weitere Ermittlungen dazu übernommen.

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