Dahme Spreewald Montag, 11 März 2019 von Redaktion

Streiks am Mittwoch in Asklepios-Kliniken in Lübben und Teupitz

Streiks am Mittwoch in Asklepios-Kliniken in Lübben und Teupitz

In den Asklepios-Kliniken in Lübben und Teupitz kommt es am Mittwoch zu Streiks. Die Gewerkschaft Verdi ruft die Beschäftigten auf, von 11 bis 13 Uhr die Arbeit niederzulegen. Vor den Haupteingängen wird es jeweils eine Kundgebung geben. Die Gewerkschaft fordert deutlich mehr Lohn.

Die Gewerkschaft teilte dazu mit:

Bei den Tarifverhandlungen für die rund 1.600 Beschäftigten der Asklepios Fachklinikum Brandenburg GmbH mit den psychiatrischen Fachkliniken in der Stadt Brandenburg a. d. H., in Teupitz und in Lübben konnte auch am dritten Verhandlungstermin am 7. März 2019 noch keine Einigung erzielt werden. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Beschäftigten für Mittwoch, den 13. März 2019 zu einem zweistündigen Warnstreik von 11 Uhr bis 13 Uhr an den Standorten in Brandenburg a. d. H., in Teupitz und in Lübben (Spreewald) aufgerufen. Ab 11 Uhr wird es jeweils vor den Haupteingängen zur Klinik zu Streikkundgebungen kommen.

ver.di fordert mit den Tarifverhandlungen die Angleichung an die Tariflöhne nach dem Tarifvertrag für die Krankenhäuser im öffentlichen Dienst (TVöD-K). Die Gewerkschaft ver.di will mit der Tarifforderung eine Angleichung an die Tariflöhne erreichen, die bei den Asklepios-Kliniken in Hamburg und bei der Charité und bei Vivantes in Berlin gezahlt werden. Bei den Asklepios-Kliniken in Hamburg, bei der Charité und bei Vivantes in Berlin kommt jeweils der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes für die Krankenhäuser (TVöD-K) zur Anwendung. Es handelt sich dabei um den Flächentarifvertrag für Krankenhäuser, der in Ost und West gleichermaßen gilt, wenn das jeweilige Krankenhaus Mitglied im Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) des jeweiligen Bundeslandes ist.

Mit der ver.di-Tarifforderung würde sich bei den Pflegefachkräften, bei den Physio- und Ergotherapeuten und bei den Erzieher/inne/n das Entgelt zum 1. Januar 2019 um durchschnittlich 9,7 Prozent erhöhen. Zum 1. April 2019 würde eine weitere Entgelterhöhung um 3,29 Prozent folgen, wenn der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD-K) Anwendung finden würde. Dann liegt der Entgeltabstand zum Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes bei rund 13 Prozent. Der Entgeltabstand zum neuen Tarifvertrag der Länder liegt ab 1. Januar 2019 noch um 120 EUR über dem Abstand zum Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes.

red/ (Pressemitteilung)

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