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Cottbus Montag, 04 Oktober 2021 von Georg Zielonkowski

SG Sielow: Fußball-„Papa“ da Silva bringt Sohnemann Pepe an den Start

SG Sielow: Fußball-„Papa“ da Silva bringt Sohnemann Pepe an den Start

Aufgrund seines stets sozialen Verhaltens wurde der Energie-Fußballer Vragel da Silva von den Fans des FC Energie Cottbus schon zu den aktiven Zeiten des Brasilianers in Cottbus stets „Papa“ genannt. Unvergessen aus jener Zeit, als er für den FC Energie von 2001 bis 2009 172 Spiele bestritt, seine wuchtige Art Fußball zu spielen, die wenig an den brasilianischen Technik-Fußball erinnerte. Vielleicht aber kommt die nächste da-Silva-Generation dem Zuckerhut-Fußball wieder etwas näher. Denn es wächst ein neuer da Silva heran, wie die 130 Besucher eines Fußballturniers der jüngsten Kicker am Sonntag in Dissen miterleben konnten.

Pepe da Silva bei der SG Sielow

Gemeinsam mit Christian Kschenka betreute Vragel da Silva als Trainer die Bambinis der SG Sielow. Mittendrin in der Schar der gelb-schwarzen Knirpse auch Pepe da Silva, der jüngste des Aufgebots. Einen Tag vor seinem fünften Geburtstag bekam er zwar nur wenige Einsatzminuten, doch war dies Pepes erster echte Wettkampf.

Auf die Frage, ob es denn nicht etwas früh sei, einen noch Vierjährigen ins Turnierfeuer zuwerfen, meinte „Papa Silva“: „Bei mir hat es damals in Rio de Janeiro auch schon ganz früh angefangen. Zuerst mehr mit Straßenfußball und etwas später schon im Verein. Aber Fußball habe ich schon gespielt, seit ich laufen und rennen konnte. Dennoch schaue ich schon genau hin, wie es bei Pepe läuft. Wenn er Spaß dran hat als Kleinster unter den Kleinen, soll er ruhig spielen. Aber unter Druck werde ich ihn nicht setzen, nur weil ich früher in der Bundesliga gespielt habe.“  

Nachwuchsturnier in Dissen-Striesow

Vragel da Silva als Sportlehrer und Trainer

Vragel da Silva arbeitet in Finsterwalde als Sportlehrer. Als Inhaber der Trainer-Lizenz begleitet der 47-jährige in Cottbus-Sielow beheimatete seit 2019 Grün-Weiß Lübben in der Brandenburg-Liga.

Gewonnen hat das Sechserturnier der Nachwuchs der Gastgeber von Grün-Weiss Dissen. Die „Jungstörche“ hatten alle fünf Partien für sich entschieden und auch die meisten Tore erzielt.

Döbern, Forst und Werben kamen auf den folgenden Plätzen ein, die benachbarten Sielower, erst wenige Wochen zusammengestellt, haben nach ihrem einzigen Punktgewinn beim Remis gegen Schmogrow den vorletzten Platz belegt.

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