Landkreis
Cottbus Mittwoch, 10 Februar 2010 von Helmut Fleischhauer

Gemeinsam Flagge gegen Rechts zeigen - Vattenfall und Cottbuser Aufbruch setzen Zeichen gegen Nazis

Mit einem zehn Meter langen Banner über dem Haupteingang der Cottbuser Vattenfall-Verwaltung zeigen Vattenfall und das Bürger-Bündnis „Cottbuser Aufbruch“, dass rechte Tendenzen nicht geduldet werden. Damit reiht sich Vattenfall in die Aktionen für Toleranz und gegen Gewalt zum Gedenken an den Luftangriff auf die Stadt Cottbus vor 65 Jahren ein. Das Banner, das mit dem Spruch „Mit Energie gegen Rechts!“ beschriftet ist, wird am Montag, 15. Februar 2010, um 14.00 Uhr an der Fassade des Verwaltungsgebäudes angebracht. Dort vorbei führt ein für den Abend von der NPD angekündigter „Gedenkmarsch“. Zahlreiche Gruppen nutzen diesen Tag, um Zeichen gegen Rechts zu setzen.

„Wir wollen die Gedenkveranstaltungen der Stadt Cottbus am kommenden Montag unterstützen, indem wir gemeinsam mit dem ‚Cottbuser Aufbruch’ Flagge gegen Rechts zeigen. Als international agierendes Unternehmen sprechen wir uns ganz klar gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit aus. Weltoffenheit, Toleranz, Partnerschaft und Gleichbehandlung sind für uns sehr hohe Werte. Innerhalb wie außerhalb des Unternehmens treten Vorstand, Führungskräfte sowie Betriebsräte und Mitarbeiter für diese Werte ein“, so der Vorstandsvorsitzende von Vattenfall Europe Mining & Generation, Reinhardt Hassa.

Das Bürger-Bündnis „Cottbuser Aufbruch“ konnte mit Hilfe von Vattenfall bereits verschiedene Projekte umsetzen. Zu den jüngsten Beispielen gehört das Engagement im Fall der von Abschiebung bedrohten Familie Manuel, bei dem das Bündnis für die Anwaltskosten der Familie aufgekommen ist. Vattenfall engagiert sich darüber hinaus in der Arbeitsgruppe „Tolerantes Brandenburg“, einer Koordinierungsstelle der Landesregierung im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport.
Quelle: Vattenfall Europe Mining & Generation

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