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Cottbus Donnerstag, 07 Januar 2021 von Redaktion

Direktkandidat der CDU: Niggemann will vom Cottbuser Rathaus in den Bundestag

Direktkandidat der CDU: Niggemann will vom Cottbuser Rathaus in den Bundestag

Die CDU Spree-Neiße und die CDU Cottbus haben am Dienstag, den 5. Januar 2021 auf einer Wahlkreismitgliederversammlung die Nominierung des gemeinsamen Bundestagskandidaten - für die Bundestagswahl 2021, Wahlkreis 64 – durchgeführt. Der Cottbuser Finanzbeigeordnete Markus Niggemann wurde mit überwältigender Zustimmung als CDU-Kandidat für den 20. Deutschen Bundestag gewählt. 98,08 % der anwesenden Mitglieder stimmten für ihn.

Markus Niggemann legte in einem Statement seine Motivation und seine Vorstellungen zur Kandidatur dar: "Der Strukturwandel in der Lausitz mit seinen Herausforderungen gehört ebenso dazu, wie sein Einsatz für eine verlässliche Wirtschaftspolitik, die Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie sowie die Förderung digitaler Strukturen in der Lausitz." "Mit großer Empathie zeigte er seine Vorstellungen zur Gestaltung der  Lausitz als lebens- und liebenswerte Heimat auf." heißt es vom CDU-Kreisverband Cottbus zu seiner Vorstellung.

Finanzbeigeordneter in Cottbus

Dr. Markus  Niggemann ist 43 Jahre alt, verheiratet und Vater von vier Kindern. Seit 25 Jahren ist er in der CDU engagiert. Als Kämmerer der Stadt Cottbus wirkt er in der Kommunalpolitik aktiv mit und zeichnet für den Geschäftsbereich Finanz- und Verwaltungsmanagement der Stadt Cottbus Verantwortung.

2022 sind auch Oberbürgermeisterwahlen in Cottbus, das Amt des Finanzbeigeordneten ist nicht daran gekoppelt, sondern jeder Beigeordnete wird für fünf Jahre angestellt, Verlängerungen obliegen der Rathausspitze. 

Klaus-Peter Schulze zieht sich zurück

2017 hatte Klaus-Peter Schulze (CDU) das Direktmandat im Wahlkreis 64 geholt, er tritt nicht erneut an. „Ich freue mich, dass Markus Niggemann für unsere Region in den Bundestag ziehen möchte und unterstütze seine Kandidatur. Das Wahlergebnis von 98 Prozent gibt ihm den nötigen Rückenwind für die anstehende Herausforderung, das Direktmandat für die CDU zu erhalten und damit der Region eine starke Stimme im nächsten Bundestag zu geben“, so Schulze.

Der Bundestagsabgeordnete vertritt seit 2013 den Wahlkreis Cottbus – Spree-Neiße im Deutschen Bundestag und hatte bereits im Vorfeld seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur verkündet. Schulze: „Die Arbeit im Bundestag hat mir stets große Freude bereitet. Ich habe in den vergangenen Jahren viele Menschen kennenlernen und Projekte sowie Ideen anstoßen und voranbringen dürfen. Nach zwei Amtszeiten ist Schluss und es wird Zeit, dass die nächste Generation die politischen Aufgaben übernimmt.“

Schulze, geboren 1954, ist als promovierter Ornithologe Mitglied im Umweltausschuss und Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Tourismusausschuss. Die letzten Jahre zeigte er starkes bundespolitisches Engagement für den Strukturwandel in den Kohleregionen, insbesondere der Lausitz. Schulze setze sich beispielsweise für den Ausbau des Bahnwerks Cottbus ein, in welchem zahlreiche Industriearbeitsplätze geschaffen wurden. Auch Schulzes Einsatz für Infrastrukturprojekte in der Region und für das Thema Wasserhaushalt sind für den Strukturwandel in der Lausitz in bedeutendem Maße entscheidend.

„Wir befinden uns weiterhin mitten im Strukturwandel und benötigen einen kompetenten Ansprechpartner im Bundestag. Markus Niggemann kennt durch seine Tätigkeit als Finanzdezernent in Cottbus die wirtschaftlichen Herausforderungen der Region gut und ist daher ein sehr geeigneter Kandidat, um Cottbus und Spree-Neiße in Zeiten des Strukturwandels im kommenden Bundestag zu vertreten. Ich wünsche ihm daher viel Erfolg für den Wahlkampf“, erklärt Schulze.

pm/red

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