Cottbus Montag, 30 November 2020 von Redaktion / Presseinfo

Knappschaft Bahn See in Cottbus übernimmt zwei weitere ESF-Förderprogramme

Knappschaft Bahn See in Cottbus übernimmt zwei weitere ESF-Förderprogramme

Ab morgen übernimmt die Knappschaft Bahn See in Cottbus zwei weitere Förderprogramme. Im Rahmen des Europäischen Sozialfonds wird die Integration und Fachkräfteausbildung weiter gefördert. Die „Integrationsrichtlinie Bund“ hilft jungen arbeitslosen Migrantinnen und Migranten beim Einstieg in den Arbeitsmarkt. Im zweiten Förderprogramm sind vor allem Aufbau- und Weiterbildungsstrukturen für Unternehmen vordergründig. 

Die Knappschaft Bahn See teilte dazu mit: 

Die Knappschaft-Bahn-See (KBS) übernimmt zum 1. Dezember 2020 im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF) die Administration von zwei weiteren Förderprogrammen des Bundes: Die „Integrationsrichtlinie Bund“ fördert junge Menschen mit besonderen Schwierigkeiten beim Zugang zum Arbeitsmarkt. Die Projekte werden in „Kooperationsverbünden“ unter aktiver Beteiligung von Betrieben oder Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung sowie von Jobcentern oder Agenturen für Arbeit durchgeführt. Das Programm untergliedert sich in drei Schwerpunkte und fördert Projekte für arbeitslose junge Migrantinnen und Migranten, betriebliche Auslandspraktika für diese Personengruppe und die Integration von Asylbewerbern und Asylbewerberinnen und Flüchtlingen.

Zweites Förderprogramm 

Das zweite Förderprogramm richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen. Hier stehen Maßnahmen zum Aufbau von Weiterbildungsstrukturen in Unternehmen im Mittelpunkt, daneben die Erhöhung der Weiterbildungsquoten und die Förderung der betrieblichen Chancengleichheit. Dies soll durch eine gezielte Personalentwicklung von Schlüsselpersonen und Weiterbildungsmaßnahmen, insbesondere bei Älteren, Frauen, Ungelernten sowie Beschäftigten mit Migrationshintergrund erreicht werden.

Die Abwicklung der Fördermaßnahmen übernimmt die ESF-Arbeitsgruppe bei der KBS in Cottbus, die bereits die beiden Förderprogramme „rückenwind+“ und „EHAP“ aus dem Bereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales betreut.

Red. / Presseinfo 

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