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Cottbus Donnerstag, 08 November 2018 von Redaktion

Cottbus gedenkt Opfer der Novemberprogrome vor 80 Jahren

Viele Orte in Brandenburg erinnern morgen an die Novemberprogrome vor 80 Jahren. Mit Kranzniederlegungen und Reden wird der Opfer gedacht. Auch in Cottbus findet am Freitag ein Gedenken am Standort der ehemaligen Synagoge statt, zudem wird das Gedenken in Brandenburgs einziger Synagoge in der Spremberger Straße fortgesetzt.

Mehr dazu im Titelvideo.

Dazu teilte die Stadt Cottbus mit:

Am 9. November 2018 jähren sich zum 80. Mal die Novemberpogrome von 1938. Zahlreiche Cottbuserinnen und Cottbuser jüdischen Glaubens wurden dabei durch das Nazi-Regime enteignet, gedemütigt und letztendlich deportiert und ermordet. Damit dieses dunkle Kapitel der Geschichte nicht in Vergessenheit gerät, findet am 9. November 2018 eine Gedenkveranstaltung statt. Um 11:00 Uhr wird die traditionelle Kranzniederlegung am Standort der alten Synagoge in der Karl-Liebknecht-Straße, am Haupteingang der Stadtwerke Cottbus, durch den Oberbürgermeister Holger Kelch stattfinden. Das Gedenken wird im Anschluss in der Synagoge in der Spremberger Straße und der Oberkirche mit Musikbeiträgen und einer Ausstellung zum jüdischen Leben in Cottbus fortgeführt.

Zwischen dem 4. und 26. Novemberladen die Stadt Cottbus/Chóśebuz, die Jüdische Gemeinde, der Evangelische Kirchenkreis, das Evangelische Gymnasium und Amnesty International alle Cottbuserinnen und Cottbuser zu unterschiedlichen Veranstaltungen ein, die das Gedenken dieser Ereignisse im Fokus haben. Bereits am 4.November 2018 um 10:00 Uhr findet in der Oberkirche ein Gedenkgottesdienst statt. Musikalisch-literarische Programme sowie Filmgespräche werden vom 10. bis 26. November 2018 sowohl in der Oberkirche als auch im Obenkino veranstaltet. Weitere Informationen sind aus den unten verlinkten Flyern abrufbar. In der Stadt Cottbus/Chóśebuz gibt es eine sehr aktive Jüdische Gemeinde. Seit 2015 verfügt sie mit ihren 400 Mitgliedern über eine Synagoge, die gut besucht und von den Cottbuserinnen und Cottbusern respektiert wird.

red/pm

Bild: Sandra Mattner

 

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