Dass das Staatstheater Cottbus viele treue Fans hat, davon konnte man sich am heutigen Sonntag wieder im Branitzer Park überzeugen. Bei herrlichstem Wetter flanierten tausende Theaterfreunde durch die herrliche Landschaft des Fürsten Pückler.
Wie in jedem Jahr werden am letzten Sonntag im August die Höhepunkte der neuen Spielzeit vorgestellt. Zu 17 Premieren, welche das Staatstheater Cottbus 2017/2018 bietet, waren 15 szenische Miniaturen im Park verteilt zu erleben.
Weiterhin warten acht Philharmonische Konzerte, zahlreiche Sonderkonzerte und viele kammermusikalische Aktivitäten auf seine Gäste. Als erste Premiere der neuen Spielzeit wird das Ballett „Menschenskinder“ am 16. September 2017 im Großen Haus zu erleben sein. Auch wird es drei neue Tänzer im Cottbuser Ensemble geben.
Am 23. September 2017 feiert dann ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Theater an der Ruhr seine Premiere: Wilhelm Tell, ein Schauspiel nach Friedrich Schiller in der Textfassung des neuen Schauspieldirektors Jo Fabian.
Neu ist in dieser Spielzeit auch der erste Kapellmeister des Philharmonischen Orchesters. Alexander Merzyn – ein Dirigent, der auf eine Vielzahl an Auszeichnungen zurückblicken kann. Er wechselt nun vom Landestheater Coburg an das Cottbuser Staatstheater.
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Auf zahlreiche Nachfragen des Publikums wird die Tradition der acht Uraufführungen wieder aufgenommen. Ein spannendes Konzertdebüt von Marie Jäschke, einer jungen Pianistin aus unserer Region, wird ebenso zu erleben sein. Eine Fülle an Sonderkonzerten erwartet die Musikfreunde. Das Konzert mit Alexander Knappe zusammen mit dem Philharmonischen Orchester am 15. September 2017 auf der Freilichtbühne Spremberg sowie zwei weiteren Terminen in Berlin in Hamburg tragen den guten Ruf des Staatstheaters auch über die Stadtgrenzen hinaus.
Opernfreunde dürfen sich auf Mozarts opulentes Theaterspiel „Don Giovanni“ und Verdis „Macbeth“ unter der musikalischen Leitung von GMD Evan Alexis Christ freuen. Andrew Lloyd Webbers „Sunset Boulevard“ und Kálmáns Operette „Die Csárdásfürstin“ sowie ein Liederabend „Sekretärinnen“ werden für heitere Stimmung im Theatersaal sorgen.
Ein besonderes Jubiläum feiert in diesem Jahr der Verein der Freunde und Förderer des Staatstheaters Cottbus. In seinen 20 Jahren des Bestehens und durch seine über 250 Mitglieder wurden dem Theater insgesamt 287.000 Euro zur Verfügung gestellt, die für besondere Ausstattung, für Gastspiele oder zur Anschaffung bühnentechnischer Geräte dringend benötigt werden. Neue Mitglieder sind höchst willkommen. Informieren können Sie sich dazu unter http:\www.theaterverein-cottbus.de.
Bei meiner Runde durch den Branitzer Park, mit all den vielen positiven Eindrücken, welche die kleinen Theaterstücke hinterlassen haben, stellte ich am Ende fest, dass es Zeit wird, mal wieder in unser wunderschönes Theater zu gehen!
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