In gleich drei Fällen versuchten Betrüger im Tagesverlauf des Dienstags Rentnerinnen und Rentner in Sandow per Telefon mittels Enkeltrick „aufs Kreuz“ zu legen. Männliche Betrüger, die sich wie gewohnt mit unterdrückter Rufnummer meldeten, gaben sich als Bekannte oder Enkel aus und forderten wegen finanziellen Notlagen Geldbeträge bis zu 10.000 Euro. Schlecht für die Betrüger, denn in einem Fall hatten die Angerufenen gar keine Enkel, im zweiten bestand die Seniorin auf einer persönlichen Kontaktaufnahme und im dritten ließ sich die Frau nicht überreden, zur Bank zu laufen. Es kam wegen dieses besonnenen Handelns nicht zu Geldübergaben.
Trotzdem in diesem Zusammenhang nochmals folgende wichtige Hinweise der Polizei:
Angebliche „Enkel“ (Nichten, Neffen) rufen immer wieder bei älteren Bürgern an und schildern ausgedachte Notlagen (Autounfälle, Geldnot wegen Haus- oder Wohnungskauf, hohe Arzt- oder Anwaltskosten usw.).
Sie bitten darum, in diesen schlimmen Situationen zu helfen. Dabei handelt es sich immer um finanzielle Unterstützungen in Höhe von mehreren tausend Euro. Meist wird zuerst gefragt, ob die Bargeldsumme auch sofort zur Verfügung steht. Wenn das nicht der Fall ist, sollen die älteren Mitbürger überredet werden, zur Bank zu gehen und das Geld vom Konto oder vom Sparbuch abzuheben. Dann wird erklärt, dass man persönlich nicht in der Lage ist, selbst vorbeizukommen, um das Geld abzuholen und deshalb einen guten Freund oder Bekannten schicken wird, der das Geld in Empfang nimmt.
So können Sie sich schützen:
Nennen Sie keine Namen Ihrer wirklichen Enkel/ Verwandten. Geben Sie keine Auskünfte über Ihre Ersparnisse. Heben Sie aus diesem Anlass kein Geld von Ihrem Konto oder Sparbuch ab. Bestehen Sie auf einer persönlichen Kontaktaufnahme. Informieren Sie sich über die wirkliche Notlage eines Enkels/ Verwandten bei Ihren Kindern oder in der Verwandtschaft. Übergeben Sie niemals Geld an fremde Personen. Informieren Sie umgehend die Polizei unter Notruf 110. Bewahren Sie keine großen Geldbeträge zu Hause auf.
In der Querstraße stießen am Dienstagmittag ein Multicar und ein PKW MERCEDES zusammen. In der Ströbitzer Karl-Liebknecht-Straße kam es am Dienstagnachmittag zu einem Auffahrunfall, an dem ein PKW HONDA und ein TOYOTA beteiligt waren. Wenig später begegneten sich in der Madlower Hauptstraße bei einem weiteren Auffahrunfall ein PKW VW und ein FORD auf unliebsame Weise. Bei diesen Unfällen wurde niemand verletzt und die Blechschäden wurden mit 1.000 bis 2.000 Euro angegeben. Rund 3.000 Euro Schaden und ein nicht mehr fahrbereiter PKW waren das Resultat eines Verkehrsunfalls am Mittwochmorgen kurz nach 07:00 Uhr. Auf dem Stadtring in Stadionhöhe waren ein MAN-LKW und ein PKW OPEL zusammengestoßen.
Unbekannte Einbrecher suchten in der Nacht zum Mittwoch ein Geschäft in der Uferstraße heim. Aus dem Kassenbereich entwendeten sie etwas Bargeld, verursachten jedoch durch das gewaltsame Eindringen in die Räume einen weitaus höheren Sachschaden.
Quelle: Polizeidirektion Süd







