Nach intensiven Gesprächen zwischen dem Eigentümer des Baufeldes Stadtpromenade, der Stadt Cottbus und der Gebäudewirtschaft Cottbus GmbH konnte eine grundsätzliche Übereinstimmung zur weiteren Vorgehensweise erzielt werden. Der Investor EKZ Stadtpromenade Cottbus GmbH ist nunmehr grundsätzlich bereit, sich den Forderungen der Stadt Cottbus nach einer städtebaulichen Rahmenplanung anzuschließen.
Beide Partner wollen die Chance ergreifen, eine positive Entwicklung der Fläche nach städtebaulichen Grundsätzen vorzunehmen. Der verabredete Perspektivwechsel soll in ein kooperatives Verfahren münden, in welchem die Position der Stadt Cottbus auf der Basis einer öffentlichen Beteiligung und eines Bürgerdialoges zwingend Berücksichtigung findet.
Die Stadt Cottbus sowie der Investor EKZ Stadtpromenade Cottbus GmbH wollen dazu eine Kooperationsvereinbarung über ein gemeinsames Verfahren schließen. Dieses Verfahren soll, insbesondere in seiner städtebaulichen Bedeutung, durch einen Moderator geführt werden. Beide Seiten haben sich hier übereinstimmend für Prof. Dipl.-Ing. Heinz Nagler, BTU Cottbus-Senftenberg, ausgesprochen.
Bis zum 27. Juli 2015 wollen beide Parteien ihre jeweiligen Vorstellungen zur Nutzung des Baufeldes formulieren. Daran sollen sich unter Leitung und Moderation von Prof. Nagler Planungen, Projektgutachten, öffentliche Ausstellung und Bürgerdialog anschließen.
René Becker, Chef der EKZ und Investor für das Blechen Carré sagt: „Mit diesem Schritt haben wir den Reset-Knopf gedrückt. Wir wollen das Grundstück weiterentwickeln. Der Moderator soll zwischen den Interessen der Stadt Cottbus und unseren Absichten vermitteln und eine gemeinsame Aufgabensstellung entwickeln, die ein wirtschaftlich tragbares Konzept darstellt.“
Professor Nagler erklärt nochmal die Vorgehensweise: „Bis zum 27.07 wollen beide Seiten ihre Vorstellungen schriftlich äußern. Meine Aufgabe ist es, die Interessen abzugleichen und möglichst einen gemeinsamen Konsens zu finden. Die Stadtpromenade muss wieder zu dem werden, was sie im Namen trägt, eine Promenade die den Handelsstandort Cottbus attraktiver macht. Danach wird das Anforderungsprofil an drei Planungsbüros der Region verteilt und die Umsetzung als Zeichnungen und Modelle in Auftrag gegeben. Eine Fachjury bewertet dann alle drei und gibt eine Empfehlung ab. Im dritten Schritt wird es im Blechen Carré einen Raum mit diesem Modell und Erklärungen geben, wo sich Bürger informieren und qualitative Äußerungen abgeben können, die aufgenommen und berücksichtigt werden.“
Der Zeitplan ist sportlich, bis Ende September 2015 soll dieses Verfahren abgeschlossen sein. Eine Garantie auf Erfolg gibt es laut Professor Nagler nicht, aber es ist ein wichtiger Schritt, dass alle Parteien wieder miteinander reden und vorankommen wollen.







