Am 18. Februar besuchte die Bundestagsabgeordnete Birgit Wöllert (DIE LINKE) das SOS-Kinderdorf Lausitz in Cottbus. Anlass war die Spende der jüngsten Diätenerhöhung, die durch den Deutschen Bundestag beschossen wurde und seit Juli 2014 in Kraft ist. Die Bundestagsabgeordneten der LINKEN haben die von CDU/CSU und SPD initiierte Erhöhung der Abgeordnetenentschädigung abgelehnt und die Mehreinnahmen an die Einrichtungen der SOS-Kinderdörfer gespendet. Die Bedingung war, dass die Kinder über die jeweilige Verwendung in ihren Einrichtungen mitentscheiden dürfen.
Für das Beratungszentrum in der Poznaner Straße in Cottbus wurden 2.900 Euro Spendengelder übergeben. Die Kinder haben sich zusammen mit der Leiterin der Einrichtung, Claudia Trojan, für einen gemeinsamen Ausflug in den Kletterwald Lübben entschieden. Hierzu sagt Frau Trojan: „Mit dieser Spende wollen wir möglichst vielen Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten Familien ein besonderes Erlebnis verschaffen. Neben der eigenen Aktivität erleben sich die Teilnehmer als Gruppe und lernen Ausflugsziele in der näheren Umgebung kennen.“
Anschließend wurde der neue Anbau am SOS-Kinderdorf Lausitz besichtigt. Er befindet sich derzeit in den letzten Zügen seiner Fertigstellung. Die neuen Räumlichkeiten bieten unter andrem Platz für eine Krippe und verschiedene Therapie- und Gesprächsräume. „Der Neubau stellt eine tolle Erweiterung des Angebots dieser Einrichtung dar. Es ist schön zu sehen, wie engagiert die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier mit Kindern und Jugendlichen aus allen sozialen Gruppen arbeiten“, sagt die Bundestagsabgeordnete Birgit Wöllert (DIE LINKE).
Auch die Fraktion der LINKEN in der Stadtverordnetenversammlung Cottbus, die am darauffolgenden Montag ebenfalls die Einrichtung von Frau Trojan besuchte, war von den erweiterten Möglichkeiten und dem Angebot des Beratungszentrums begeistert. Der Fraktionsvorsitzende André Kaun sagte: „Unsere Fraktion besucht regelmäßig verschiedene Einrichtungen in Cottbus und macht Fraktionssitzungen vor Ort. Wir wollen mit den Akteuren in sozialen und kulturellen Einrichtungen sowie Unternehmen unserer Stadt in Kontakt bleiben und ihre Anliegen und Sorgen aufnehmen können“.
Neben der Vorstellung der Einrichtung wurden auch konkrete Probleme besprochen. Ein Anliegen des Teams um Frau Trojan und Frau Neumann war die Verzögerung bei der Berücksichtigung in der Kita-Bedarfsplanung der Stadt. Die Stadtverordneten der LINKEN werden sich dieses Themas annehmen und die Möglichkeiten für eine verbesserte Zusammenarbeit prüfen.
Quelle: DIE LINKE Kreisverband Lausitz







