Der FC Energie Cottbus stellt beim DFB den Antrag, das Heimspiel gegen Großaspach vom 6. September auf einen neuen Termin zu verlegen. Grund ist die Abstellung von drei Nationalspielern und ein daraus resultierender Personalengpass.
Die Statuten geben die Möglichkeit her, bei Nominierung deutscher Nationalspieler in verschiedenen Auswahlmannschaften das Punkt- am Länderspielwochenende zu verlegen. Darauf beruft sich der FC Energie, weil Tim Kleindienst vom 31. August bis 8. September bei der deutschen U 20 für zwei Länderspiele weilt und demzufolge am 6. September gegen Großaspach nicht mitwirken kann. Da mit Nikolas Ledgerwood und Fanol Perdedaj zwei weitere Stammspieler ebenfalls in ihre Nationalmannschaften berufen wurden, befürchtet der FCE einen Personalengpass. Denn mit Rene Renno, Thomas Hübener, Marco Holz, Leonhard Kaufmann und Anton Makarenko fehlen derzeit weitere Spieler verletzungsbedingt. „Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Es gab verschiedene Aspekte zu berücksichtigen, einige Für und Wider. Der Samstagtermin ist für unsere Fans zweifellos günstiger als ein Heimspiel unter der Woche. Und natürlich würden wir auch gern im Rhythmus bleiben, ein spielfreies Wochenende ist mitunter gar nicht so gut“, erklärt Trainer Stefan Krämer. Aber: Sollten gegen Regensburg oder in der Trainingswoche weitere Blessuren oder gar ernsthafte Verletzungen hinzu kommen, ist das Aufstellen einer konkurrenzfähigen Mannschaft bei der Fülle von fehlenden Spielern schwierig. Eine heikle Angelegenheit also, bei der es weder „richtig“ noch „falsch“ gibt – und doch musste und wollte der FC Energie eine Entscheidung treffen.
Sofern der Deutsche Fußball-Bund dem Antrag zustimmt, würde die Partie gegen Sonnenhof Großaspach wohl auf einen Regelnachholtermin verlegt werden. Zur Debatte stehen der 9./10. oder der 16./17. September. Bereits erworbene Karten für das Heimspiel gegen den Aufsteiger behalten bei Verlegung des Spiels natürlich ihre Gültigkeit.
Quelle: FC Energie Cottbus




