Nach der knappen Niederlage am Mittwoch leckt die Mannschaft noch ihre Wunden. Sechs Spieler sind angeschlagen aus der Trainingswoche oder der Partie gekommen. René Renno musste sogar ins Krankenhaus, wo er von Mittwoch bis heute lag, aber wieder alles in Ordnung ist und er für das Derby in Berlin zur Verfügung steht. Genauso wie Stiepermann, Svab, Bohl, Banovic und Fomitschow die kleinere Blessuren davon getragen hatten und sich wieder im Training befinden.
Erik Jendrisek und Jurica Buljat sind nach ihrer Gelbsperre wieder spielberechtigt, für beide stellt Böhme aber wie gehabt keine Einsatzgarantie aus. Einerseits hat Jendrisekersatz Fetsch gegen 1860 München ein Tor gemacht und Böhme bescheinigt ihm die wiedergefundende Sicherheit vor dem Tor, die er sich durch Zusatzschichten mit Bittroff und Svab in den letzten Wochen erarbeitet hat. Andererseits macht Böhme immer wieder klar, nach den besten Trainingsleistungen entscheiden zu wollen, für jedes Spiel neu.
Zum 60 Spiel sagte er: „Es war klar, dass wir nicht jedes Spiel gewinnen werden. Vielleicht kam die Niederlage auch zum richtigen Zeitpunkt. Wir denken weiter von Spiel zu Spiel, für das Spiel bei Union haben wir uns Gedanken gemacht und sind vorbereitet.“
Fragen nach seiner eigenen Zukunft stellt er weiter hinten an, „die Mannschaft und die Saison haben Vorrang. Alles andere werden wir dann sehen.“
Der Vorverkauf für das Montagsspiel bei Union Berlin lief laut Töffling gut. Er rechnet mit etwa 1.800 – 2.000 Energiefans in der alten Försterei. An der Berliner Abendkasse und im Internet sind Eintrittskarten für die Partie weiterhin erhältlich.
Fotos: Christiane Weiland




