Am Donnerstagabend saßen Mannschaft, Trainer und Unterstützer des LHC Cottbus in lockerer Runde zusammen um sich über die bisherige Saison und die Ziele für die verbleibenden Spiele zu unterhalten. Nach dem Derbysieg in Lübbenau (28:21 aus LHC Sicht) war die Stimmung entsprechend gelöst. Derzeit sind die Cottbuser allerdings nur dritter in der Liga, was einerseits mit dem Unentschieden in eigener Halle gegen eben jene Lübbenauer zu tun hat, andererseits haben sie ein Spiel Rückstand auf die Konkurrenz aus Bad Doberan und Stralsund. Gegen diese beiden hat der LHC in der Hinrunde die beiden einzigen Niederlagen kassiert (Bad Doberan – LHC 30:29, LHC – Stralsunder HC 24:27). Trainer Marcel Linge freute sich über das bisher erreichte, obwohl ihn die beiden Niederlagen immernoch ärgerten. „In der Rückrunde müssen wir beide schlagen, wenn wir oben dran bleiben wollen.“ Erste Gelegenheit dazu haben sie am 08.02. wenn die Bad Doberaner nach Cottbus kommen.
Kapitän Michling sah dies nicht anders: „Wenn wir so weitermachen wie wir es in den letzten Jahren gemacht haben und mit dem Ehrgeiz, der Hilfe aus dem Team und allen Unterstützern ist die Zielstellung der Aufstieg.“
Um nicht allzugroße Erwartungen zu wecken fügte Jürgen Lindemann noch hinzu: „Wir machen nur das, was wirtschaftlich möglich ist. Einen Spieler der in Cottbus nur Handball spielt können wir uns nicht leisten, alle unsere Spieler gehen alle einer geregelten Arbeit nach. Das haben wir so festgelegt und wir bleiben dabei. Vielleicht ist es irgendwann mal anders, aber im Moment ist das der Punkt den wir wirtschaftlich und sportlich erreichen können.“
Peter Melzer hatte die Gelegenheit etwas über die Jugendarbeit zu sagen: „Als ich das erste Mal hier war, war keine Nachwuchsarbeit vorhanden. Als ich dann wiederkam, haben wir auch alles verloren. Mittlerweile stimmt das Konzept und spielen wir mit allen Jugendmannschaften in den höchsten Spielklassen. Die A-Jugend ist in der Bundesliga angekommen, hat es dort aber erwartungsgemäß schwer. Wir haben sehr viele Spieler, wo ich der Meinung bin, dass sie uns in den nächsten Jahren bei der Zielstellung 3. Liga helfen können. Ich hoffe das wir zusammen mit unseren Unterstützern Möglichkeiten finden, die jungen Spieler mit beruflichen Perspektiven auszustatten, um sie nach dem Schulabschluss hier halten zu können.“
Am 01.02.2014 spielen die Handballer in Neubrandenburg, bevor es am 08.02.2014 in der LausitzArena zum Spitzenspiel gegen Bad Doberan kommt.







