Am gestrigen Freitag (26.07.2013) ertönten um 18.03 Uhr, die digitalen Meldeempfänger (s.g. „Pieper“) der Freiwilligen Feuerwehr von Cottbus-Sachsendorf! Zusammen mit den Kameraden der Cottbuser Berufsfeuerwehr und den Kollegen aus Cottbus-Groß Gaglow, wurden die Feuerwehr-Einsatzkräfte in die Liepezker Straße gerufen. Ein PKW hatte sich die Ölwanne aufgerissen und zog somit von der Gaglower Straße, bis zur „Europa-Kreuzung“ eine breite Ölspur hinter sich her. Auf Grund einer möglichen Verkehrs-Gefährdung, sperrte die Polizei die linke Fahrspur -in Richtung Autobahn-, um den nach nur 5 Minuten eintreffenden Helfern der Feuerwehr Sachsendorf, die notwendige „Arbeitsfläche“ zur Verfügung zu stellen. Insgesamt waren 10 Feuerwehr-Kameraden im Einsatz, wobei die 6 Feuerwehr-Leute der Sachsendorfer Wache, von 4 Kollegen der Cottbuser Berufsfeuerwehr unterstützt wurden.
Die „Freiwillige Feuerwehr Cottbus-Sachsendorf“ rückte zu diesem Einsatz mit einem Tanklöschfahrzeug „TLF16/25“ aus, wobei die Kollegen der Groß Gaglower Feuerwehr, das Hilfeleistung-Gruppenfahrzeug „HLF 20/24“ und das vorhandene „Mehrzweckfahrzeug mit Tragkraft-Spritzenanhänger“ zur Verfügung stellten.
Trotz der langen Ölspur war eine Ortsbegehung durch das Cottbuser Umweltamt nicht notwendig, da zu keinem Zeitpunkt eine umweltschädliche Gefahr bestand. Mittels Ölbindemittel wurde die mögliche Gefahr gebannt und somit konnte seitens der Polizei, gegen ca. 19:30 Uhr die Straßen-Sperrung (einspurig) wieder aufgehoben werden.
Zum Ende des heutigen Einsatzes erklärte Oberlöschmeister Rene Lehmann (welcher seit 1989 bei der Freiwilligen Feuerwehr Cottbus-Sachsendorf aktiv ist) noch:
„Das Öl wird mit Hilfe von Ölbindemittel aufgenommen. Dabei wird das Ölbindemittel auf den Boden gestreut und dann eingekehrt. Das mit Öl gemischte Ölbindemittel wird dann zur Abwendung von Umweltschäden -an Boden und Wasser- restlos aufgenommen und durch die Feuerwehr entsorgt.“
Fotos: (c) Rene Lehmann











