Auch wenn die Cottbuser Basketballer am heutigen Samstag als Außenseiter zum SC Itzehoe Eagles gereist waren, schmerzt die deutliche 91:63-Niederlage doch sehr. In der 1. Regionalliga bleiben die Teufel dennoch auf einem Nichtabstiegsplatz. Am Sonntag, dem 11. Dezember, erwarten sie den Tabellenvorletzten aus Aschersleben in der Lausitz Arena.
Fast 30 Punkte lagen die Cottbuser White Devils am Ende der Auswärtspartie gegen die Itzehoe Eagles zurück. „Das ist ein bisschen hoch. Aber Niederlage ist Niederlage, egal ob mit drei oder fast 30 Punkten“, so ein enttäuschter Trainer Rene Schilling. „Man hat doch gesehen, dass uns in dieser Woche viele Trainingseinheiten gefehlt haben.“ Gleich fünf Spieler mussten wegen eines Magen-Darm-Infekts kürzer treten, so dass die Mannschaft nur am Freitag komplett war. „Uns hat die Spritzigkeit gefehlt und am Ende auch die Konzentration“, fasst der Trainer zusammen.
Im ersten Viertel hat Itzehoe alles getroffen und so 31 Punkte gemacht. Für die Cottbuser standen gute 20 auf der Anzeigetafel. Zu Beginn des 2. Viertels holten die Teufel auf, standen kurz vor dem Ausgleich. „Wir haben es aber nicht geschafft, unser Spiel ausgeglichen zu gestalten“, so Schilling. Zur Halbzeit lagen die Cottbuser mit 13 Punkten hinten. In dieser Phase war das Rebounden das größte Manko. „Wir haben gut verteidigt, erlaubten Itzehoe dann aber die zweite oder dritte Chance“, resümiert der Trainer.
Das dritte war insgesamt das beste Viertel für die Devils. Dennoch gelang ihnen nicht der entscheidende Schritt, um den Rückstand zu verringern. Auf der einen Seite standen die gute Reboundleistung und eine gute Defense, auf der anderen Seite sechs Fehlwürfe. „Wenn man von hinten kommt, dann muss man punkten.“ Mitte des vierten Viertels dann der Einbruch. Das Team um Kapitän Thomas Krausche haderte mit den Schiedsrichtern, haderte mit sich selbst und die Beine wurden immer schwerer. „Itzehoe ist ein verdienter Sieger“, muss Rene Schilling eingestehen. Top-Scorer der Devils war mit 25 Punkten Marco Woamey, der sein Team lange im Spiel gehalten hat.
Heimspiel am Sonntag
Am kommenden Sonntag, dem 11. Dezember, erwarten die White Devils die Aschersleben Tigers zum letzten Spiel in diesem Jahr in der Lausitz Arena. Los geht es um 16 Uhr.
Ziel ist ein Sieg gegen den Tabellenvorletzten. „Der Druck ist groß, aber Druck hatten wir vor jedem Heimspiel“, so Trainer Schilling. „Wichtig ist, dass alle gesund bleiben.“
Es spielten: Tim Vogt (7), Alexander Voltz, Daniel Krausche, Michael Möbes (1), Marco Woamey (25), Rolando Little (18), Tim Beck (3), Thomas Krausche (9), Nick Konzagk