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Brandenburg Mittwoch, 01 September 2021 von Redaktion / Presseinfo

Brandenburg beginnt Verteilung von geretteten Personen aus Afghanistan

Brandenburg beginnt Verteilung von geretteten Personen aus Afghanistan

Das Land Brandenburg beginnt mit der Verteilung von geretteten Personen aus Afghanistan. Innenminister Michael Stübgen hatte dem Bund angeboten, die bereits in Brandenburg befindlichen 266 Personen aufzunehmen. Für einen Großteil der Gruppe wird dies nun stattfinden. Bisher stehe laut dem Innenministerium allerdings noch nicht genau fest, wie viele der 266 Personen in Brandenburg bleiben werden. Begonnen wird ab sofort mit dem Aufnahmeverfahren. Die Aufnahmeformalitäten werden am Standort der Zentralen Ausländerbehörde in Eisenhüttenstadt durchgeführt. 

Das Brandenburger Innenministerium teilte dazu mit: 

Nach dem Ende der Rettungsaktion am Kabuler Flughafen, startet nun die Verteilung der angekommenen Personen in Deutschland. Innenminister Michael Stübgen hatte dem Bund angeboten, die bereits in Brandenburg befindlichen 266 Personen aufzunehmen; für einen Großteil der Gruppe wird dies nun stattfinden. Stübgen dankte den kreisfreien Städte und Landkreisen, die ihre sofortige Unterstützung zugesichert hatten.

Stübgen: „Wir stehen seit Tagen mit dem Bund in engem Austausch über die weitere Verteilung der aus Afghanistan geretteten Personen. Brandenburg hat seine Hilfsbereitschaft deutlich formuliert. Das konnten wir dank der kreisfreien Städte und Landkreise, die umgehend ihre Hilfe angeboten hatten. Bei der Verteilung müssen viele Kriterien berücksichtigt werden. Wer beispielsweise familiäre oder berufliche Anbindung in anderen Bundesländern hat, ist dort natürlich besser aufgehoben. Wer in Brandenburg bleibt, soll aber schnell auf die Kommunen verteilt werden und in normale Lebensverhältnisse kommen. Noch steht nicht genau fest, wie viele der 266 Personen bei uns bleiben werden, aber wir beginnen jetzt mit dem Aufnahmeverfahren.“

Die Aufnahmeformalitäten werden am Standort der Zentralen Ausländerbehörde in Eisenhüttenstadt durchgeführt. Neben der individuellen Klärung des Aufenthalts- oder Asylstatus gehören dazu auch medizinische Untersuchungen, Impfangebot und Sicherheitsüberprüfungen.

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Red. / Presseinfo

Bild: Keller Architekten GmbH Cottbus

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