Brandenburg Montag, 30 November 2020 von Redaktion / Presseinfo

Barmer: Hälfte der Brandenburger impfbereit

Barmer: Hälfte der Brandenburger impfbereit

Fast die Hälfte aller Brandenburger will sich gegen Corona impfen lassen. Das geht aus einer Umfrage der Barmer hervor. Demzufolge wünscht sich der Großteil schnellstmöglich einen Impfstoff. Eine Impfpflicht lehnen allerdings 63 Prozent ab. 

Die Barmer Berlin / Brandenburg teilte dazu mit: 

Knapp die Hälfte der Brandenburger Bevölkerung (48 Prozent) ist bereit, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Das geht aus einer aktuellen und repräsentativen Umfrage der BARMER hervor. 29 Prozent gaben an, sich auf jeden Fall impfen lassen zu wollen, 19 Prozent antworteten mit „eher ja“. Sich sicher nicht impfen zu lassen, gaben weitere 19 Prozent an. Mit „eher nicht“ antworteten zehn Prozent. „Die hohe Impfbereitschaft der Brandenburger ist ein gutes Zeichen. Denn um die Corona-Pandemie zu überwinden, bedarf es einer hohen Impfquote. Aufklärung ist das beste Mittel, die Akzeptanz für eine Immunisierung zu erhöhen“, sagt Gabriela Leyh, Landesgeschäftsführerin der BARMER Berlin/Brandenburg.

Viele wollen sich nach Möglichkeit bald impfen lassen

Gefragt nach dem gewünschten Zeitpunkt für eine Impfung, gaben 15 Prozent der Brandenburgerinnen und Brandenburger an, sich sofort impfen lassen zu wollen. 42 Prozent antworteten mit „so schnell wie möglich“. Gefragt nach der Motivation für eine Impfung gaben 80 Prozent an, sich bestmöglich schützen zu wollen, 63 Prozent ging es dabei um den Schutz Anderer. Bei 45 Prozent spielten die belastenden Corona-Beschränkungen eine wichtige Rolle für die Impfentscheidung. Wenn es um die Frage nach einer Impfpflicht gegen das Coronavirus geht, setzen die Brandenburgerinnen und Brandenburger auf Freiwilligkeit. 63 Prozent lehnen eine Impfpflicht ab.

Medizinisches Personal und Risikogruppen zuerst

Große Übereinstimmung gibt es darüber, dass zunächst ausgewählte Bevölkerungsgruppen geimpft werden sollten. 45 Prozent sind der Meinung, dass dies das medizinische Personal in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sein sollte. 33 Prozent sehen ältere Menschen und andere Personen mit höherem Risiko aufgrund ihres Gesundheitszustandes zuerst am Zug.

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Red. / Presseinfo 

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