Brandenburg Donnerstag, 08 Oktober 2020 von Redaktion / Presseinfo

Insgesamt 312 Brandenburger warten auf Organspende

Insgesamt 312 Brandenburger warten auf Organspende

Insgesamt 312 Brandenburger und 460 Berliner warten aktuell auf ein neues Organ. Ein Großteil der Erkrankten in Brandenburg sind derzeit auf eine neue Niere angewiesen. Das berichtet die Techniker Krankenkasse und bezieht sich auf Auswertungen der Stiftung Eurotransplant. 

Die Techniker Krankenkasse der Landesvertretung Berlin / Brandenburg teilte dazu mit: 

312 Brandenburger und 460 Berliner stehen zurzeit auf der Warteliste für eine Organspende. Das berichtet die Techniker Krankenkasse (TK) und bezieht sich auf Auswertungen der Stiftung Eurotransplant. Die Zahl der Personen auf der Warteliste sinkt bundesweit erneut - auf nun etwa 9.000. Vor zwei Jahren warteten in Deutschland noch mehr als 10.000 Menschen auf ein Spenderorgan. "Die Organspende ist in den vergangenen Jahren gesamtgesellschaftlich zu einem noch wichtigeren Thema geworden", sagt Susanne Hertzer, TK-Chefin in Berlin und Brandenburg. "Deshalb bin ich zuversichtlich, dass sich diese Entwicklung fortsetzt." Weiterhin sei jedoch die Zahl derjenigen, die auf eine Organspende warten, erschreckend hoch. "Wichtig ist, dass jeder beim Thema Organspende umfassend informiert ist, damit eine bewusste Entscheidung möglich wird", sagt Hertzer. 

247 Schwerkranke in Brandenburg auf neue Niere angewiesen

In Brandenburg sind derzeit 247 Schwerkranke auf eine neue Niere angewiesen. 31 Betroffene benötigen ein Spenderherz, 22 eine Leber, zwölf eine Bauchspeicheldrüse und zehn eine Lunge. In Berlin hoffen 366 Patienten auf eine Spenderniere, 46 auf eine Leber, 32 auf ein Herz, 25 auf eine Bauchspeicheldrüse und 14 Menschen auf eine Lunge. Unter den Wartenden gibt es auch Patienten, die zwei Organe benötigen. Die Stiftung Eurotransplant ist als Service-Organisation verantwortlich für die Zuteilung von Spenderorganen in acht europäischen Ländern und arbeitet hierzu eng mit den Organspende-Organisationen, Transplantationszentren, Laboratorien und Krankenhäusern zusammen. 

Red. / Presseinfo 

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