Brandenburg Sonntag, 26 Januar 2020 von Redaktion/ Presseinfo

Brandenburger Industrie im November 2019: Weniger Umsatzund weniger Auftragseingänge

Brandenburger Industrie im November 2019: Weniger Umsatzund weniger Auftragseingänge

Im November 2019 meldete das Verarbeitende Gewerbe Brandenburgs im Vergleich zum Vorjahresmonat rückläufige Umsätze und Auftragszahlen, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg nach vorläufigen Zahlen mit.

Weiter teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg dazu mit:

Die 442 Brandenburger Industriebetriebe mit 50 und mehr tätigen Personen setzten im November 2019 insgesamt rund 2,0 Mrd. EUR (–5,5 Prozent) um. Davon waren 1,4 Mrd. EUR Inlands- (–4,9 Prozent) und 0,6 Mrd. EUR Auslandsumsatz (–6,7 Prozent). Die Zahl der tätigen Personen sank gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,6 Prozent auf 82 159. Das preisbereinigte Auftragseingangsvolumen verringerte sich, bezogen auf das Basisjahr 2015 (=100), um 13,1 Prozent (Inland –16,6 Prozent; Ausland –7,1 Prozent). Brandenburgs umsatz- und beschäftigtenstärkste Branche, die Produzenten von Nahrungs- und Futtermitteln, erzielte um 2,0 Prozent geringere Umsätze (Inland –1,5 Prozent; Ausland –4,4 Prozent). Die Hersteller von chemischen Erzeugnissen meldeten ein Umsatzminus von 10,9 Prozent (Inland –10,3 Prozent; Ausland –13,7 Prozent) und im Auftragseingang ein Plus von 19,4 Prozent (Inland +25,0 Prozent; Ausland –5,8 Prozent). Die Betriebe des Maschinenbaus verzeichneten einen Umsatzzuwachs von 12,0 Prozent (Inland –6,6 Prozent; Ausland +39,4 Prozent). Im Zeitraum Januar bis November 2019 erwirtschaftete das Verarbeitende Gewerbe 22,2 Mrd. EUR Umsatz, 1,1 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Inlandsumsätze sanken um 3,0 Prozent auf 14,7 Mrd. EUR, die Umsätze im Ausland erhöhten sich um 10,3 Prozent auf 7,5 Mrd. EUR. Die Auftragsentwicklung veränderte sich negativ: Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum nahm das Auftragsvolumen um 8,7 Prozent ab, bei einem Auftragsminus im Inland von 1,5 Prozent und im Ausland von 18,1 Prozent. Die Anzahl der tätigen Personen stieg um 102 Personen auf 82 705 Personen.

Red./Presseinfo

Foto: ©Michal Jarmoluk

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