Brandenburgs Wissenschaftsministerin Sabine Kunst vertritt vom 13. bis 15. Mai 2015 die Kultusministerkonferenz (KMK) auf der Bologna-Konferenz im armenischen Jerewan. Dort treffen sich Delegationen aus 48 Bologna-Staaten, um eine Bilanz über den Stand der Umsetzung der Bologna-Reform zu ziehen, ein Arbeitsprogramm für die kommenden drei Jahre zu beschließen und die Kooperation im Europäischen Hochschulraum zu vertiefen.
Der Bologna-Prozess zielt auf eine europaweite Harmonisierung von Studiengängen und -abschlüssen sowie auf internationale Mobilität der Studierenden, um einen einheitlichen Europäischen Hochschulraum zu schaffen. Wesentliche Elemente des Prozesses sind unter anderem ein zweistufiges System berufsqualifizierender Studienabschlüsse in Form von Bachelor und Master sowie eine einheitliche Leistungsbewertung mit so genannten Credit Points.
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Die Vertreter der Bologna-Staaten treffen alle drei Jahre zusammen, um gemeinsam über den Stand des Reformprozesses im Europäischen Hochschulraum zu beraten. Die nächste Ministerkonferenz wird im Jahr 2018 in Paris stattfinden. Dort jährt sich die Unterzeichnung der Sorbonne-Erklärung im Jahr 1998, dem Ausgangspunkt des Bologna-Prozesses, zum 20. Mal. Im Jahr 1999 wurde die politisch-programmatische Erklärung von 29 europäischen Wissenschafts- und Bildungsministern im italienischen Bologna unterzeichnet, mittlerweile beteiligen sich 48 Staaten an der länderübergreifenden Hochschulreform in Europa.
Foto: Wiki CC 3.0 Axel Hindemith
Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur
Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur
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