Der nun auch in der deutschen Sprache erschienene Abschlussbericht des PRESTO-Projekts fasst die wichtigsten Ergebnisse und Empfehlungen aus 33 Monaten transnationaler Zusammenarbeit zur „Förderung des Radfahrens im Alltag“ in fünf europäischen Städten zusammen: Bremen, Grenoble, Tczew, Venedig und Zagreb; Städte mit sehr unterschiedlichen Bedingungen für das Radfahren, Modal Splits, Ausgangssituationen und damit lokalen Herausforderungen.
Auf 20 Seiten werden Empfehlungen zu verschiedenen Aspekten der Fahrrad-Infrastruktur, des Fahrradmarketings und der Förderung von Pedelecs ausgesprochen, jeweils strukturiert nach „Starter-„, „Aufsteiger-“ und „Champion-„Fahrradstädten und damit dem Grad der „Fahrradreife“ einer Stadt. Zentrales Ziel des Berichts ist es, die Erfahrungen des Projekts beim Auf- und Ausbau einer Fahrradkultur mit denen zu teilen, die sich derzeit oder in Zukunft ähnlichen Herausforderungen wie die fünf PRESTO-Städte stellen werden.
Zielgruppe sind vor allem Kommunen, Fahrrad- und Radfahrerverbände und -institutionen, NGOs, sowie Fahrradeinzelhändler in ganz Europa, und einfach jede(r), der oder die am Auf- bzw. Ausbau einer Fahrrad-Kultur in seiner oder ihrer Stadt interessiert ist.
Das PRESTO-Projekt, gefördert im Rahmen des EU-Programms „Intelligente Energie – Europa“ (IEE), endete im Januar 2012 nach 33 Monaten Laufzeit und hinterlässt neben einer Reihe von Merkblättern und vier Strategischen Empfehlungen (Leitlinien) auch sieben Online-Kurse, die zukünftig trotz Ende des Projekts weiter angeboten werden sollen.
Quelle: RUPPRECHT CONSULT – Forschung & Beratung GmbH,
Bildquelle: Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH
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