Zu einer Suchaktion mit einem Happy End kam es am Sonntag, den 05.08.2018, am Kiebitzer See in Falkenberg. Gegen 05:30 Uhr sind die Einsatzkräfte der Wasserwacht Falkenberg durch das Technische Hilfswerk des Ortsverbandes Herzberg/Elster über herrenlose Kleidung am westlichen Strandufer informiert worden. Wie der Leiter Aron Trippner von der Wasserwacht Falkenberg mitteilte, fand man am Strand eine Hose, T-Shirt, Schuhe sowie ein Portmonee. Umgehend sind erste Einsatzmaßnahmen eingeleitet worden. Zunächst fuhr die Wasserwacht Falkenberg das Gewässer großflächig ab, um zu schauen, ob noch eine Person im See schwimmt.
Diese Maßnahme verblieb allerdings ohne Feststellung. In Falkenberg fand an diesem Wochenende das 42. Strandfest statt. Man musste zunächst davon ausgehen, dass die vermisste Person in der vergangenen Nacht Alkohol konsumiert hatte und die Veranstaltung in der Nähe besuchte. Da man ein Unglück nicht ausschließen konnte ist durch die Wasserwacht, gegen 07:00 Uhr, ein Großaufgebot von Einsatzkräfte alarmiert wurden. Alarmiert wurden die DLRG Bad Liebenwerda, DRK Rettungshundestaffel Finsterwalde, DRK Rettungshundestaffel Bad Liebenwerda, ASB Rettungshundestaffel Elbe-Elster, DRK Bereitschaft Doberlug-Kirchhain, Freiwillige Feuerwehr Falkenberg, der Rettungsdienst des Landkreis Elbe-Elster, die Landespolizei sowie die DRK Wasserwacht aus Jüterbog mit mehreren Tauchern.
Die Rettungshundestaffeln befanden sich insgesamt mit fünf Flächensuchteams sowie einem Mantrailer im Einsatz. Mehrere Stunden suchten die rund 50 Einsatzkräfte das Gewässer nach der vermissten Person ab. Gegen 11:00 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden. Die vermisste Person meldete sich bei den Einsatzkräften und schilderte die Situation. Der Mann war baden gegangen und hatte geschlafen, seine Sachen hatte er am Strand liegen lassen. „Die Suche nach einer vermissten Person zeigte wieder einmal die sehr gute Zusammenarbeit unserer ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Landkreises Elbe-Elster“, teilte Andre Wagner von der Rettungshundestaffel Finsterwalde mit.
pm/red
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Foto: Blaulichtreport Elbe-Elster




