Der alljährlich von der Musikakademie Rheinsberg vergebene Förderpreis für junge Künstler ging in diesem Jahr an die „Klavierklasse Prof. Sigrid Lehmstedt“ des Musikgymnasiums Schloss Belvedere in Weimar. Kulturministerin Prof. Dr. Johanna Wanka würdigte in ihrem Grußwort anlässlich der Preisverleihung am Samstag den Förderpreis der Musikakademie als Fortführung der Tradition des Rheinsberger Musenhofes bei der Förderung junger Künstler.
„Der Förderpreis wird verliehen an Künstler, die sich besonders um die Bundes- und Landesakademie verdient gemacht und sie als Veranstaltungsort für internationale musikpraktische und musikwissenschaftliche Werkstätten, für Symposien und Meisterklassen befördert haben, als Ort, der bekannt ist für ausgezeichnete Aufführungsbedingungen“, so die Ministerin.
Für den Förderpreis 2009 wählte der Künstlerische Beirat der Musikakademie Rheinsberg die „Klavierklasse Prof. Sigrid Lehmstedt“ des Musikgymnasiums Schloss Belvedere in Weimar aus. In der Begründung des Künstlerischen Beirats heißt es: „Die ‚Klavierklasse Prof. Sigrid Lehmstedt‘ ist seit 15 Jahren regelmäßig zweimal jährlich zu Arbeitsphasen in der Musikakademie Rheinsberg zu Gast. Intensivste, disziplinierte Probenarbeit, immer neue Repertoireideen, die gütige Strenge der Professorin und ein wirkliches Klassenklima, in dem die Älteren den Jüngeren mit Rat und Tat zur Seite stehen, zeichnet die Arbeitsphasen der Klavierklasse von Professor Lehmstedt aus. Mehr als 100 Preise errangen die 12- bis 22-jährigen Schüler und Schülerinnen bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Dieses außerordentliche hohe Leistungsniveau lässt die Abschlusskonzerte der Klavierklasse im Schlosstheater zu einem Anziehungspunkt für die Konzertbesucher werden. Viele kommen immer wieder, weil sie wissen, dass ihnen hier besondere Leistungen geboten werden. Die Kritik bescheinigt den jungen Pianisten wiederholt ‚atemberaubende, technisch brillante, ausdrucksstarke und empfindsame‘ Interpretationen die ‚die Wogen der Begeisterung‘ im Publikum hoch schlagen lassen.“
Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur
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