Justizminister Dr. Helmuth Markov hat heute Angehörige von Opfern eines Gewaltverbrechens besucht. „Gerade in der Weihnachtszeit spürt man den Verlust eines Menschen ganz besonders. Da ist es wichtig, Trost zu spenden und zu helfen wo man kann.“ sagte der Minister im Anschluss. „Die Bedürfnisse der Opfer gehen über die Aufklärung der Straftat weit hinaus: Neben dem Wunsch nach Sicherheit vor weiteren Straftaten steht die Wiederherstellung der Würde und vor allem die Bewältigung des aus der Straftat resultierenden Traumas im Vordergrund. Dabei leisten die Mitarbeiter des Vereins WEISSER RING e.V. einen wichtigen Beitrag und dafür danke ich ihnen sehr.“
Jürgen Lüth, ehemaliger Polizeipräsident und Landesvorsitzender vom Verein „WEISSER RING e.V. Brandenburg“ hat den Minister bei dem Termin begleitet. Er erklärte: „Die Opfer brauchen unsere Hilfe und dafür hält der WEISSER RING e.V. ein umfassendes Hilfsangebot bereit. Wir müssen den Opfern den Zugang zu den Opferschutzorganisationen erleichtern. Gefordert sind hier auch die staatlichen Einrichtungen!“ Lüth bezeichnet den Besuch des Ministers als eine Geste des Vertrauens und der Verantwortung.
Hintergrund:
Der WEISSER RING e.V. ist eine Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer und ihre Familien. Die überparteiliche und unabhängige private Bürgerinitiative hat in Deutschland etwa 3.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer und rund 50.000 Mitglieder. Der Verein finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, Stiftungen, Nachlässe sowie Zuweisungen von Geldbußen.
Quelle: Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz




