Beamte der Bundespolizei stellten am Montag insgesamt 38 Fahrräder sicher, die vermutlich aus Diebstählen in Dänemark stammen. Die Beamten fanden die Fahrräder bei der Kontrolle von zwei Fahrzeugen auf der Bundesautobahn 12.
Das erste Fahrzeug, einen VW Touran, mit 18 Mountainbikes kontrollierten die Beamten gegen 07:45 Uhr auf dem Rastplatz Biegener Hellen. Der 23-jährige Fahrer und sein 21-jähriger Beifahrer, beides Litauer, gaben an, die Räder in Dänemark von einem Bekannten übernommen zu haben, um sie nach Litauen zu transportieren.
Rechnungen, Quittungen oder sonstige Eigentumsnachweise für die Räder konnten sie jedoch nicht vorlegen.
Bei der Überprüfung der Mountainbikes stellte sich heraus, dass zwei in Dänemark als gestohlen gemeldet waren. Wegen des Verdachts des Diebstahls und der Hehlerei wurden die zwei Männer vorläufig festgenommen und die 18 Fahrräder sichergestellt.
Weitere 20 Fahrräder entdeckten die Beamten, als sie gegen 16:30 Uhr einen Peugeot Boxer ebenfalls auf dem Rastplatz Biegener Hellen kontrollierten. In diesem Fall gab der 28-jährige litauische Fahrer an, dass er die Räder in den Niederlanden gekauft habe, was er jedoch nicht glaubhaft belegen konnte. Auf einigen Rädern befanden sich dänische Aufkleber, so dass auch hier der Verdacht bestand, dass auch diese Räder aus Diebstahlshandlungen in Dänemark stammten.
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Die Beamten nahmen den Mann aus Litauen vorläufig fest und stellten die Fahrräder sicher. In beiden Fällen hat die zuständige Landespolizei Brandenburg die weiteren Ermittlungen übernommen.
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Quelle: Bundespolizeidirektion Berlin




