In Guben hat der Bau einer neuen Rettungswache begonnen. Landrat Martin Heusler setzte am 8. Oktober den symbolischen ersten Spatenstich in der Flemmingstraße. Der Landkreis Spree-Neiße investiert rund 6,18 Millionen Euro, im Dezember 2027 soll die Rettungswache in Betrieb gehen.
Neubau am ehemaligen Busplatz in der Flemmingstraße
Die neue Wache entsteht auf dem ehemaligen Busplatz. Geplant sind Stellplätze für die Fahrzeuge, Aufenthalts- und Ruheräume, Büro- und Sozialräume, ein Schulungsraum sowie Lager- und Technikräume. Nach Angaben des Landkreises wird bei der Planung besonders auf funktionale Abläufe, moderne Arbeitsbedingungen und eine zeitgemäße Ausstattung geachtet. Der Neubau soll die Notfallversorgung in Guben und Umgebung langfristig sichern und die Arbeitsbedingungen für das Einsatzpersonal deutlich verbessern.
Zum Spatenstich kamen neben Heusler auch Baudezernent Stefan Giebler, Gubens Bürgermeister Fred Mahro, Roger Preußmann als Geschäftsführer der Rettungsdienst Spree-Neiße GmbH und Diethelm Pagel, der frühere Aufsichtsratsvorsitzende des Unternehmens.
Landrat sieht Gewinn für Sicherheit und Personal
„Als Landkreis möchten wir einen bedarfsgerechten und flächendeckenden Notfalldienst sowie einen qualifizierten Krankentransport im gesamten Kreisgebiet gewährleisten“, sagt Heusler. Der Neubau schaffe die Voraussetzungen für eine leistungsfähige und langfristige Aufstellung des Gubener Rettungsdienstes. „Gleichzeitig schaffen wir moderne Rahmenbedingungen für das Einsatzpersonal, die im Rettungsdienst täglich Verantwortung übernehmen und im Notfall schnell zur Stelle sind.“
Nach Spremberg die nächste neue Rettungswache
Betrieben wird der Rettungsdienst im Landkreis seit Januar 2023 von der Rettungsdienst Spree-Neiße GmbH mit Sitz in Forst, einer Tochter des Landkreises. Nach eigenen Angaben arbeiten dort 186 Beschäftigte an sieben Rettungswachen in Forst, Spremberg, Guben, Döbern, Burg (Spreewald), Peitz und Drebkau. Guben ist neben Forst und Spremberg eine der drei Lehrrettungswachen, an denen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter ausgebildet werden. In Spremberg hatte der Landkreis im September 2024 eine neue Rettungswache eingeweiht, die damals rund 5,9 Millionen Euro kostete. Auch in den Nachbarkreisen sind zuletzt neue Wachen in Betrieb gegangen, im Juli in Lauchhammer-Ost und im August in Großthiemig.
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