Die Keglerinnen des ESV Lok Elsterwerda haben auch ihr drittes Spiel in der 2. Bundesliga Ost gewonnen. Beim Hohnstädter SV setzten sie sich am Sonntag mit 7:1 Mannschaftspunkten und 3318:3153 Kegeln durch. Damit stehen sie an der Tabellenspitze.
ESV Lok Elsterwerda gewinnt auch ohne zwei Stammspielerinnen
Im Kader gab es diesmal Veränderungen. Lina-Marie Lehmann und Susanne Eckardt fehlten, dafür feierten Shiva Klein und Jasmin Mohr ihr Saisondebüt in der 2. Bundesliga. Auch die Aufstellung wurde umgestellt: Véronique Lanzke spielte diesmal vorn, Vivian Dauer im Schlussdurchgang. „Eben echte Allrounderinnen“, schreibt der Verein, oder wie man im Profifußball sagen würde: „polyvalent einsetzbar“.
Gerade zu Beginn und im Mittelteil sei die Partie in der Kegelbahn im Seumepark durchaus spannend gewesen, mit einigen engen Satzentscheidungen, berichtet der ESV Lok Elsterwerda. In den entscheidenden Momenten hatten die Gäste aber meist die Nase vorn.
Vivian Dauer spielt mit 576 Kegeln das beste Ergebnis
Im Startdurchgang ging der einzige Mannschaftspunkt an die Gastgeberinnen. Jana Gesper setzte sich mit 537 zu 525 Kegeln gegen Shiva Klein durch. Véronique Lanzke gewann mit 566 zu 551 gegen Kristin Scholz. Im Mitteldurchgang holte Jasmin Mohr mit 551 zu 542 gegen Jasmin Reiche den Punkt, Monique Schuppan gewann mit 568 zu 521 gegen Inka Bauch alle vier Satzpunkte.
Im Schlussdurchgang machten die Elsterwerdaerinnen dann den Deckel drauf. Vivian Dauer spielte mit 576 Kegeln das beste Ergebnis des Tages und gewann deutlich gegen Sabine Gnepper mit 498. Aileen von Reppert setzte sich mit 532 zu 504 gegen Kristin Block durch. Am Ende lagen 165 Kegel zwischen beiden Teams.
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Drei Siege aus drei Spielen in der 2. Bundesliga
Nach dem Auftaktsieg in Wolfsburg und dem 8:0 im ersten Heimspiel gegen Mittweida (wir berichteten) ist es der dritte Sieg im dritten Saisonspiel. In der 2. Bundesliga Ost sind nur noch zwei Mannschaften ohne Niederlage, Germania Schafstädt und der ESV Lok Elsterwerda. Wegen der mehr gesammelten Mannschaftspunkte steht die Lok derzeit an der Spitze der Tabelle. „Ab jetzt sind wir Tabellenführer“, freut sich der Verein. In der vergangenen Saison hatten die Elsterwerdaerinnen noch in der 1. Bundesliga gespielt und waren nach einem Jahr wieder abgestiegen. „So kann und soll es weitergehen“, heißt es nun aus Elsterwerda.
Männer des ESV Lok Elsterwerda verlieren gegen Berlin
Weniger gut lief es am Samstag für die Männer des ESV Lok Elsterwerda. In der Verbandsliga Brandenburg verloren sie ihr Heimspiel gegen den SKC Kleeblatt Berlin mit 1:7 Mannschaftspunkten und 3217:3464 Kegeln. Bester Elsterwerdaer war Heiko Jach mit 566 Kegeln, Tagesbester Sven Tränkler von den Gästen mit 618. In der Tabelle stehen die Elsterwerdaer Männer auf Platz fünf.
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Red. / Presseinformation










