Der Freie Deutsche Autorenverband Brandenburg lädt am Freitag, 9. Oktober, zu einer Lesung ins Wendische Haus Cottbus ein. Unter dem Titel „Rotweiße Flatterbänder – Nachdenken über die Corona-Zeit“ tragen Autorinnen Tagebucheinträge, Kurzgeschichten und poetische Texte über die Pandemiejahre vor.
Rotweiße Flatterbänder im Wendischen Haus Cottbus
Beginn ist um 18 Uhr im Wendischen Haus in der August-Bebel-Straße 82. Veranstalter ist der FDA-Landesverband Brandenburg, der nach eigenen Angaben 1994 gegründet wurde. Mitwirkende des Abends sind Francy Schneider, Anke Voigt, Jill-Francis Käthlitz und Christiane Meusel.
Autorinnen blicken auf die Pandemiejahre zurück
Nach Darstellung des Verbands sind die frühen 2020er Jahre und die Corona-Zeit mit ihren Folgen nur teilweise überwunden. Knapp drei Jahre voller menschlicher Herausforderungen seien literarisch bislang kaum verarbeitet. In dieser Zeit sei das Leben privater geworden, der Zusammenhalt sei zugleich gewachsen und geschrumpft. Deshalb verlange die Zeit auch in der Literatur nach Aufarbeitung, schreibt der Verband in seiner Einladung.
Mit der Lesung „Rotweiße Flatterbänder“ wollen die Autorinnen dieser Zeit nach eigenen Worten ein Gesicht geben. Ihre Texte widmen sich den Gefühlen von Beklemmung und Angst, aber auch der Rückbesinnung auf das Wesentliche.
In der Einladung erinnert der Verband an maskierte Menschen, an ständig wechselnde Anordnungen und amtliche Regeln, die er zum Teil als widersinnig bezeichnet, an Impfpflichten und an leere Supermarktregale. Angesprochen wird auch, wie sich das Lächeln der Kinder veränderte und wie Menschen versuchten, trotz allem weder den Humor noch den Mut zu verlieren.
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Plätze für die Lesung in Cottbus reservieren
Für die Lesung „Rotweiße Flatterbänder“ bittet der Verband um eine Platzreservierung per E-Mail an [email protected]. Weitere Informationen stehen auf der Website des FDA-Landesverbands.
Nächste Lesung des Verbands im Stadtmuseum Cottbus
Den folgenden Termin hat der Verband bereits angekündigt: Am Freitag, 6. November, um 18 Uhr erinnert eine Veranstaltung im Stadtmuseum Cottbus in der Bahnhofstraße 22 an den Schriftsteller Stefan Heym. Unter dem Titel „Stefan Heym – Kreuzfahrer & Rebell“ sind Sequenzen aus einem Dokumentarfilm mit Inge Heym geplant. Dazu kommen eine szenische Lesung mit Cottbuser Kindern, die der Verband als märchenhaft ankündigt, sowie weitere Geschichten.
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Red. / Presseinformation










