Brandenburgs Landwirte rechnen 2026 mit einer Getreideernte von knapp 2,5 Millionen Tonnen. Das ist etwas mehr als im Vorjahr und im Schnitt der vergangenen Jahre. Das zeigt das zweite vorläufige Ergebnis des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg.
Getreideernte mit 55,8 Dezitonnen je Hektar
Ohne Körnermais kommt das Amt auf eine Getreideernte von 2,47 Millionen Tonnen. 2025 waren es 2,39 Millionen Tonnen, im Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2025 ebenfalls 2,39 Millionen Tonnen. Der Ertrag liegt bei 55,8 Dezitonnen je Hektar und damit 4 Prozent über dem Vorjahr. Nach der ersten Schätzung im August war noch von 2,3 Millionen Tonnen die Rede (wir berichteten).
Den größten Sprung machte die Wintergerste. Sie bringt 70,3 Dezitonnen je Hektar und 716.000 Tonnen, nach 620.600 Tonnen im Vorjahr. Beim Winterweizen rechnet das Amt mit 61,8 Dezitonnen je Hektar und rund 1,02 Millionen Tonnen. Roggen kommt auf 42,1 Dezitonnen je Hektar und 509.000 Tonnen, Triticale auf 52,1 Dezitonnen.
Raps, Mais und Kartoffeln mit weniger Ertrag
Deutlich schlechter fällt die Ernte bei anderen Kulturen aus. Winterraps bringt 21,6 Dezitonnen je Hektar, nach 27,6 im Vorjahr. Die Erntemenge sinkt von 255.100 auf 195.000 Tonnen. Bei Körnermais fällt der Ertrag von 77,9 auf 61,6 Dezitonnen je Hektar, bei Silomais von 327,8 auf 268,1 Dezitonnen.
Kartoffeln liefern 310,3 Dezitonnen je Hektar, im Vorjahr waren es 352,7. Die Menge geht von 403.100 auf 315.200 Tonnen zurück. Ein Plus gibt es bei Körnersonnenblumen mit 64.800 Tonnen nach 43.000 Tonnen im Vorjahr.
Newsletter
Die Lausitz am Abend – in zwei Minuten
Jeden Abend das Wichtigste aus der Region – und donnerstags die Veranstaltungstipps fürs Wochenende. Kostenlos und jederzeit abbestellbar.
Hektarerträge in Südbrandenburg im Vergleich
Für die Kreise nennt das Amt keine Zahlen zur Getreideernte, wohl aber vorläufige Hektarerträge einzelner Kulturen. Beim Silomais liegt Spree-Neiße mit 276,8 Dezitonnen je Hektar über dem Landeswert von 268,1, ebenso Dahme-Spreewald mit 272,2. Oberspreewald-Lausitz kommt auf 252,0 und Elbe-Elster auf 240,7 Dezitonnen. Kartoffeln bringen in Oberspreewald-Lausitz 183,2 Dezitonnen je Hektar und damit deutlich weniger als im Landesschnitt.
Bei den Sonnenblumen liegen Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz mit je 21,2 Dezitonnen leicht über dem Land mit 20,3. Spree-Neiße erreicht 16,1, Dahme-Spreewald 16,0 und Cottbus 14,4 Dezitonnen je Hektar.
Weitere aktuelle Meldungen aus der Region
Heute in der Lausitz – Unser täglicher Newsüberblick
Mehr Infos und News aus der Lausitzer und Südbrandenburger Region sowie Videos und Social-Media-Content von heute findet ihr in unserer Tagesübersicht –>> Hier zur Übersicht
Uns bei Google als bevorzugte Quelle festlegen
Wer etwas googelt, bekommt neben den normalen Treffern eine Box mit aktuellen
Nachrichten. Legen Sie NIEDERLAUSITZ aktuell als bevorzugte Quelle fest,
erscheinen unsere Beiträge dort häufiger für Sie – und in den KI-Übersichten
von Google. Ein Klick genügt, danach sind Sie sofort wieder hier.
Falls der Knopf nicht angezeigt wird: niederlausitz-aktuell.de bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Red. / Presseinformation





















