Die Verbraucherpreise in Brandenburg lagen im September 3,6 Prozent über dem Vorjahresmonat. Treiber war vor allem Kraftstoff, der laut Amt für Statistik Berlin-Brandenburg 37,8 Prozent mehr kostete als ein Jahr zuvor. In Berlin stiegen die Preise um 3,4 Prozent.
Diesel kostet in Brandenburg 45,8 Prozent mehr
Energie war nach Angaben des Amtes auch im September der Inflationstreiber. Dieselkraftstoff kostete in Brandenburg wie in Berlin 45,8 Prozent mehr als im September 2025. Superbenzin verteuerte sich in Brandenburg um 35,8 Prozent, in Berlin um 40,5 Prozent. Auch leichtes Heizöl war in beiden Ländern deutlich teurer als ein Jahr zuvor. Strom und Gas waren dagegen günstiger.
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Verbraucherpreise ziehen seit dem Sommer an
Die Teuerung hat sich in den vergangenen Monaten Schritt für Schritt beschleunigt. Im Juni lag die Rate in Brandenburg bei 2,4 Prozent, im Juli bei 2,7 Prozent und im August bei 3,1 Prozent. Mit 3,6 Prozent im September zog sie erneut an.
Gegenüber dem August stiegen die Verbraucherpreise in Brandenburg um 0,5 Prozent, in Berlin um 1,0 Prozent. Überdurchschnittlich teurer wurden laut Amt Bekleidung und Schuhe.
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Butter und Milch deutlich billiger als vor einem Jahr
Bei den Nahrungsmitteln entwickelten sich die beiden Länder gegenläufig. In Brandenburg stiegen die Preise um 0,6 Prozent, in Berlin gingen sie um 0,2 Prozent zurück. Deutlich günstiger waren in beiden Ländern Molkereiprodukte sowie Speisefette und Speiseöle.
Butter kostete in Brandenburg 24,7 Prozent weniger als im September 2025, teilentrahmte Milch 11,0 Prozent weniger. Vollmilch war 7,9 Prozent, Käse und Quark 6,8 Prozent billiger. In Berlin kostete Butter 25,7 Prozent weniger, teilentrahmte Milch 9,3 Prozent und Vollmilch 7,5 Prozent weniger. Bei den Verbraucherpreisen für September handelt es sich um vorläufige Ergebnisse. Die endgültigen Werte veröffentlicht das Amt in seinem Statistischen Bericht zum Verbraucherpreisindex.
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Red. / Presseinformation




























