Ein unklarer, intensiver Geruch in einem Wohnhaus am Spremberger Kirchplatz hat am Sonntagvormittag einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Gegen 10 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert, der betroffene Bereich wurde weiträumig abgesperrt. Nach ersten Erkenntnissen waren die Bewohner am Morgen nach längerer Abwesenheit in das Gebäude zurückgekehrt. Dort bemerkten sie den ungewöhnlichen Geruch und klagten in der Folge über Unwohlsein. Der Rettungsdienst übernahm die Betreuung der Betroffenen.
Einsatzkräfte gehen unter Atemschutz vor
Die Feuerwehr begann umgehend mit der Erkundung des Gebäudes. Einsatzkräfte gingen dabei unter Atemschutz vor und kontrollierten die Räume. Im Verlauf des Einsatzes wurden mehrere Säcke aus dem Wohnhaus ins Freie gebracht. Parallel wurde das Gebäude umfangreich belüftet – der auffällige Geruch war trotz der Lüftungsmaßnahmen zunächst weiter wahrnehmbar.
Die Feuerwehr kontrollierte das komplette Haus auf mögliche Gefahrstoffe. Ein konkreter Gefahrstoff konnte dabei nach Angaben der Polizei jedoch nicht festgestellt werden. Wodurch der Geruch verursacht wurde und um welchen Stoff es sich möglicherweise handelte, war zunächst nicht abschließend zu klären.

Ermittlungen wegen Körperverletzung
Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung aufgenommen. Sie sollen nun auch klären, wie es zu dem Vorfall in dem Wohnhaus am Kirchplatz gekommen ist.
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Red.









