Am Lausitzer Seenland Klinikum in Hoyerswerda ist der neue OP-Bereich offiziell eröffnet worden. Aus drei bisherigen Operationssälen wurden zwei moderne Säle geschaffen, darunter ein Hybrid-OP mit Angiographieanlage und ein eigener Saal für den Da-Vinci-Operationsroboter. Zusätzlich entstanden neue Vorbereitungs- und Aufenthaltsbereiche für das Personal. Insgesamt wurden rund 7,1 Millionen Euro investiert, der Umbau erfolgte seit November 2025 bei laufendem Klinikbetrieb. Ab dem 1. Oktober soll in den neuen Räumen operiert werden, bis Ende des Jahres ist noch ein weiterer kleiner Bauabschnitt mit einem neuen Materiallager geplant. Mehr dazu von Geschäftsführerin Juliane Kirfe im Video ->> Hier klicken
Neuer OP-Bereich im Seenland Klinikum fertig
Im Mittelpunkt der Investition steht nach Angaben des Lausitzer Seenland Klinikums ein neuer Hybrid-Operationssaal. Dafür ließ das Krankenhaus eine leistungsfähige Angiographieanlage installieren und ergänzte diese um fest installierte sowie mobile Medizintechnik. Der Hybrid-OP verbindet bildgestützte minimalinvasive Verfahren mit der klassischen Chirurgie. Nach Angaben des Klinikums soll dies insbesondere in der Gefäßchirurgie weitere Möglichkeiten für komplexe Eingriffe schaffen.
Parallel dazu hat das Klinikum den bereits im April 2024 angeschafften DaVinci-Operationsroboter in den neuen OP-Bereich integriert. Das robotergestützte System hat damit seinen endgültigen Platz in einem der neuen Operationssäle erhalten. Fünf zertifizierte Operateure arbeiten laut Klinikum mit dem System. Es soll bei zahlreichen Eingriffen besonders präzises Operieren ermöglichen. Als Vorteile für Patienten nennt das Krankenhaus unter anderem kleinere Schnitte, weniger Blutverlust, geringere Schmerzen und eine schnellere Genesung. Zusätzlich beschaffte das Klinikum das notwendige Zubehör und weitere Medizintechnik.
Neue OP-Säle und erweiterte Sterilgutversorgung
Die Arbeiten beschränkten sich jedoch nicht auf die beiden Operationssäle. Auch die Aufbereitung der spezialisierten Instrumente wurde erweitert. Dafür entstand eine neue Aufbereitungseinheit für das Instrumentarium des DaVinci-Systems. Nach Angaben des Klinikums soll sie den Anforderungen an Hygiene, Qualität und effiziente Abläufe Rechnung tragen. Darüber hinaus modernisierte das Krankenhaus die bestehenden Operationsbereiche grundlegend. Aus drei bisherigen Operationssälen entstanden zwei neue OP-Säle mit neuer technischer Ausstattung. Weitere Umbauten schufen zusätzliche Lagerkapazitäten für Sterilgut. Dadurch sollen sich nach Angaben des Klinikums auch die logistischen Abläufe innerhalb des OP-Bereichs verbessern. Außerdem gehörten die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten zum Umbauprojekt. Durch weitere bauliche Veränderungen entstand ein neuer Personalaufenthaltsbereich. Dort stehen den Mitarbeitenden neue Räume für Pausen und den Austausch zur Verfügung.
7,1 Millionen Euro fließen in den OP-Bereich
Für den neuen OP-Bereich im Seenland Klinikum wurden insgesamt rund 7,1 Millionen Euro investiert. Den größten Teil davon decken Fördermittel ab. Nach Angaben des Krankenhauses wurden rund 6,56 Millionen Euro und damit 92,5 Prozent der Gesamtinvestition gefördert. Der Bund beteiligte sich demnach mit rund 5,91 Millionen Euro. Weitere 656.000 Euro stellte der Freistaat Sachsen bereit. Das Lausitzer Seenland Klinikum trägt einen Eigenanteil von rund 532.000 Euro. Das entspricht 7,5 Prozent der Gesamtinvestition.
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Geschäftsführerin Juliane Kirfe bezeichnete das Projekt bei der Eröffnung als Investition in die Zukunft des Krankenhauses. Die Kombination aus moderner Medizintechnik, neuen Behandlungsmöglichkeiten und entsprechender Infrastruktur solle vor allem den Patienten zugutekommen. Gleichzeitig wolle das Klinikum damit die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten weiterentwickeln und die medizinische Versorgung in der Region unterstützen.
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Red. / Presseinformation



