In einer Gartenanlage an der Pflaumenallee in Finsterwalde haben Polizeibeamte gestern Nachmittag eine größere Cannabis-Plantage entdeckt. Wie die Polizei mitteilte, waren Zeugen auf einen umfangreicheren Bestand an Cannabispflanzen aufmerksam geworden. Vor Ort stellte die Polizei fest, dass die Menge den zulässigen Eigenbedarf deutlich überschritt. Sämtliche Pflanzen wurden daraufhin sichergestellt, außerdem fertigten die Beamten eine entsprechende Anzeige.
Cannabis-Plantage in Finsterwalde entdeckt
Ausgangspunkt des Polizeieinsatzes war eine Beobachtung von Zeugen in einer Gartenanlage in der Pflaumenallee. Ihnen war dort am Montagnachmittag ein größerer Bestand an Cannabispflanzen aufgefallen. Daraufhin kamen Polizeibeamte zum Einsatzort und sahen sich die Gartenanlage genauer an. Nach Angaben der Polizei fanden die Beamten dort eine Cannabis-Plantage vor. Der vorhandene Pflanzenbestand überschritt demnach die Menge, die für den privaten Eigenbedarf zulässig ist, deutlich. Wie viele Cannabispflanzen die Polizei konkret entdeckte, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Auch zur Größe der Anlage oder zu möglichen Verantwortlichen machte die Polizei keine weiteren Angaben. Die Beamten stellten sämtliche aufgefundenen Pflanzen sicher. Außerdem fertigte die Polizei eine entsprechende Anzeige.
Polizei erinnert an Regeln beim Cannabis-Anbau
Im Zusammenhang mit dem Fund in Finsterwalde weist die Polizei noch einmal auf die geltenden Vorgaben für den privaten Besitz und Eigenanbau von Cannabis hin. Erwachsene dürfen demnach zu Hause bis zu 50 Gramm getrocknetes Cannabis für den Eigenkonsum besitzen. Gleichzeitig dürfen Erwachsene bis zu drei Cannabispflanzen zum Eigenkonsum anbauen. Diese Angaben entsprechen auch den aktuellen Informationen des Bundesgesundheitsministeriums zum Cannabisgesetz. Die Polizei macht in ihrer Mitteilung außerdem darauf aufmerksam, dass Cannabis aus privatem Eigenanbau nicht an andere Personen weitergegeben werden darf. Zudem müssen die Pflanzen und das daraus gewonnene Cannabis vor dem Zugriff Unbefugter geschützt sein. Dies gilt nach dem Hinweis der Polizei insbesondere mit Blick auf Kinder und Jugendliche.
Weitere Polizeimeldungen aus Elbe-Elster:
Uebigau-Wahrenbrück: Am Montagabend verunglückte auf der Bundesstraße 101 zwischen Beutersitz und der Abzweigung Wahrenbrück ein Motorradfahrer – nach ersten Erkenntnissen wegen unangepasster Geschwindigkeit. Der 35-Jährige musste vor Ort von einem Notarzt versorgt und im Anschluss per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Die KAWASAKI war mit einem Schaden von rund 5.000 Euro nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Für die Rettungs- und Aufräumarbeiten war die Bundesstraße ab 17:30 Uhr für eine Stunde voll gesperrt.
Schönborn: In Schadewitz An der Elster kontrollierten Beamte am Montag gegen 19:45 Uhr einen PKW BMW und mussten feststellen, dass dessen Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen konnte. Daraufhin wurde ihm die Weiterfahrt untersagt und eine entsprechende Anzeige gefertigt.
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Finsterwalde In der Rue de Montataire machten Beamte am Dienstagmorgen Bekanntschaft mit einem Radfahrer, der auf einem modifizierten Untersatz am Straßenverkehr teilnahm – so erreichte sein E-Bike sportliche 44 km/h. Weil er dafür keine entsprechende Fahrerlaubnis und keinen Versicherungsschutz vorweisen konnte, wurde ihm die Weiterfahrt untersagt und eine Anzeige gefertigt.
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Red. / Presseinformation




