Eine Gruppe von Männern soll über mehrere Tage an einer Selbstbedienungstankstelle in Prösen große Mengen Diesel getankt haben, ohne dafür zu bezahlen. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Tankautomat offenbar technisch manipuliert. Der Wert des erbeuteten Kraftstoffs liegt bei mehr als 10.000 Euro. Zwei Tatverdächtige konnten noch am selben Tag in Elsterwerda festgestellt werden.
Tankbetrug in Prösen fällt durch technische Störung auf
Der mutmaßliche Tankbetrug in Prösen wurde der Polizei am Sonntag gegen 19:30 Uhr bekannt. Ausgangspunkt war nach Angaben der Polizei eine Störung an der Anlage der Selbstbedienungstankstelle. Daraufhin sichtete ein Mitarbeiter die vorhandenen Videoaufzeichnungen. Auf den Aufnahmen stellte sich laut Polizeimeldung heraus, dass eine Gruppe von Männern über mehrere Tage hinweg große Mengen Diesel an der Tankstelle getankt hatte, ohne den Kraftstoff zu bezahlen. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die Täter den Tankautomaten technisch manipuliert haben. Auf diese Weise erbeuteten sie nach Angaben der Polizei Diesel im Wert von mehr als 10.000 Euro.
Polizei identifiziert Tatfahrzeuge auf Videoaufnahmen
Die Videoaufnahmen der Selbstbedienungstankstelle lieferten den Beamten weitere Hinweise. Nach Angaben der Polizei konnten darauf die mutmaßlichen Tatfahrzeuge identifiziert werden. Noch am selben Tag gelang es den Einsatzkräften, diese in Elsterwerda festzustellen. Dort trafen die Beamten laut Mitteilung auch auf zwei Tatverdächtige. In den Fahrzeugen befanden sich außerdem mehrere Container. Einer davon war mit Diesel gefüllt. Die Polizei brachte den Fund mit dem zuvor angezeigten Tankbetrug in Prösen in Verbindung. Einen Transporter sowie den aufgefundenen Kraftstoff stellte die Polizei sicher. Gegen die beiden festgestellten Männer wird nun wegen des Vorwurfs des Tankbetrugs ermittelt. Einer der Tatverdächtigen muss sich nach Angaben der Polizei zusätzlich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.
Weitere Polizeimeldungen aus Elbe-Elster:
Hohenbucko: Auf der Bundesstraße 87 zwischen Hohenbucko und Wüstermarke begegneten sich am Sonntag gegen 11:00 Uhr unplanmäßig ein PKW SKODA und ein Reh. Der Zusammenstoß endete für den „Karoq“-Fahrer mit rund 4.000 Euro Sachschaden am weiterhin fahrbereiten Wagen sowie einem gehörigen Schreck. Das verletzte Reh musste durch den zuständigen Jagdpächter erlöst werden.
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Red. / Presseinformation




