Trockenheit, absterbende Wälder und veränderte Landschaften setzen auch dem zu, was unter der Erde liegt. Wie sich das archäologische Erbe der Lausitz trotzdem bewahren lässt, ist am 11. September Thema in Żary, wie das Projekt „Fragiles Erbe“ mitteilt.
Archäologisches Erbe der Lausitz unter Druck
Das Projekt untersucht und dokumentiert das archäologische Erbe der Lausitz von der Urgeschichte bis in die jüngste Vergangenheit. Im Blick sind prähistorische und mittelalterliche Fundplätze ebenso wie Zeugnisse des 20. Jahrhunderts.

Einen Schwerpunkt legen die Beteiligten dabei auf die Auswirkungen aktueller Klima- und Umweltveränderungen auf archäologische Fundstellen und Kulturlandschaften. Klimawandel, Waldschäden und Landschaftsveränderungen nennt die Ankündigung ausdrücklich als die Bedingungen, unter denen das Erbe der Lausitz heute bewahrt werden muss.
Wer hinter dem Projekt Fragiles Erbe steht
Das Vorhaben trägt den Namen „Kruche Dziedzictwo / Fragiles Erbe“ und läuft über das grenzüberschreitende Förderprogramm INTERREG. Getragen wird es gemeinsam von der Naturwissenschaftlichen Universität Breslau und dem Landesamt für Archäologie Sachsen.
Beide Einrichtungen arbeiten dabei über die Grenze hinweg zusammen. Angekündigt hat die Veranstaltung die Archäobotanikerin Anna Wierzgoń, die für das Projekt an der Universität Breslau arbeitet.
Vortrag, Funde und ein Rundgang durch Żary
In Żary stellen die Beteiligten aktuelle Forschungsergebnisse aus der Region vor. Zum Programm gehört ein Vortrag zum archäologischen Erbe der Lausitz, außerdem werden archäologische Funde und die dazugehörigen Forschungsmethoden gezeigt.
Anschließend führt ein archäologisch-historischer Rundgang durch die Stadt. Beginn ist um 11 Uhr im Muzeum Pogranicza Śląsko-Łużyckiego, dem Museum des schlesisch-lausitzischen Grenzlandes.
Eintritt frei und Übersetzung ins Deutsche
Die Teilnahme kostet nichts, eine Anmeldung nennt die Ankündigung nicht. Die Veranstaltung wird polnisch-deutsch durchgeführt, eine deutsche Übersetzung ist vorgesehen. Wer also kein Polnisch spricht, kann trotzdem folgen.
ZeitarbeitTischler (m/w/d)ZAC Personalservice GmbH · CalauZur Stelle →Alle 398 Stellen in Südbrandenburg →Żary, auf Deutsch Sorau, liegt in der Woiwodschaft Lebus östlich der Neiße und damit im Tagesausflugsbereich von Forst, Guben und Cottbus.
Newsletter
Die Lausitz am Abend – in zwei Minuten
Jeden Abend das Wichtigste aus der Region – und donnerstags die Veranstaltungstipps fürs Wochenende. Kostenlos und jederzeit abbestellbar.
Red. / Presseinformation
Foto: Projekt „Fragiles Erbe“










