Max Lehmann ist 22 und führt künftig die ehrenamtliche Bereitschaft des DRK-Kreisverbandes Cottbus-Spree-Neiße-West. Er dürfte damit der jüngste Kreisbereitschaftsleiter Deutschlands sein. Von einem Neuanfang will er ausdrücklich nicht sprechen.
Nachfolger von Frank Groba
Gewählt wurde Lehmann am Dienstag von der Mitgliederversammlung des Kreisverbandes. Er übernimmt die Funktion von Frank Groba, der die Kreisbereitschaftsleitung seit 2014 innehatte.
„Die heutige Bereitschaft trägt in vielen Bereichen Franks Handschrift. Dafür gilt ihm unser ausdrücklicher Dank“, sagt Lehmann. „Mir ist wichtig, nicht von einem Neuanfang zu sprechen. Ich übernehme eine starke und funktionierende Bereitschaft.“
Verantwortung für den Katastrophenschutz
Zum Amt gehören die ehrenamtliche Bereitschaft und die Katastrophenschutzeinheiten des Kreisverbandes: Aus- und Fortbildung, Einsatzbereitschaft, Fahrzeuge, Material und Strukturen. Die Kreisbereitschaftsleitung ist zugleich Bindeglied zwischen den Einsatzkräften, dem Kreisverband und Partnern wie Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutzbehörden.
„Ich bin da und helfe“
„Katastrophenschutz lebt von Menschen, die bereit sind, Verantwortung für andere zu übernehmen“, sagt Lehmann. „Gerade angesichts einer veränderten Sicherheitslage und wachsender Anforderungen an den Bevölkerungsschutz brauchen wir engagierte Helferinnen und Helfer – ausdrücklich auch junge Menschen.“
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Das Ehrenamt sei so vielfältig wie die Menschen, die sich engagieren: Betreuung, Verpflegung, Logistik, Kommunikation, Führung oder technische Aufgaben. Moderne Fahrzeuge und gute Ausstattung seien wichtig, entscheidend blieben aber die Menschen. „Im Ernstfall kommt es auf diejenigen an, die ihre Freizeit unterbrechen und sagen: Ich bin da und helfe.“
Foto: Julia Antrag-Gohr / DRK-KV Cottbus-Spree-Neiße-West
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Red. / Presseinformation






